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Christopher Mies (Ford) übersteht schweren Känguru-Unfall unverletzt
In der Startphase der 12h Bathurst kollidierte Ford-Werksfahrer Christopher Mies mit hohen Tempo mit einem Känguru. Der HRT Mustang wurde komplett zerstört, Mies konnte den Wagen unverletzt verlassen.
Intercontinental GT Challenge
Im Artikel erwähnt

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In der vierten Runde der 12h Bathurst kam es zu einem heftigen Zwischenfall auf der Conrod Straight. Ford-Werksfahrer Christopher Mies kollidierte beim Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge in seinem Haupt Racing Team Ford Mustang GT3 mit rund 250 km/h mit einem Känguru.
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Das Fahrzeug wurde bei der Kollision komplett zerstört im Frontbereich. Mies konnte – sichtlich geschockt und von Kängurublut gezeichnet – den Ford aus eigener Kraft unverletzt verlassen. Das Känguru überlebte den Zwischenfall nicht.
Ebenfalls traf Kelvin van der Linde im WRT BMW M4 GT3 das Känguru – WRT-Mechaniker fanden später im Kühler des Fahrzeugs Stücke vom Fleisch des Tieres. Der Südafrikaner, der das Rennen im Vorjahr gewann, konnte das Rennen allerdings fortsetzen. Auch der Mercedes-AMG Team Tigani Motorsport Mercedes-AMG GT3 erlitt Beschädigungen bei dem folgenschweren Zusammenstoß, doch auch das australische Team konnte das Rennen – nach Reparaturen – fortsetzen.
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Ich musste mich einfach übergeben, ich musste kotzen. Der Geruch war unglaublich. Ich habe schon zweimal geduscht. Ich habe den Geruch immer noch in der Nase. Ich kann Ihnen sagen, dass das Innere eines Kängurus nicht besonders gut riechtChristopher Mies
«Leider habe ich ein Känguru getroffen, daher ist das Rennen für mich vorbei», schrieb der deutsche Fahrer in einem Social-Media-Beitrag. «Das ist schade, denn der HRT Ford Mustang war wirklich gut. Aber so ist es nun einmal. Wir sind aus dem Rennen ausgeschieden.»
Mies erklärt Zwischenfall «Das Problem war, dass ich nichts mehr sehen konnte, die Windschutzscheibe war komplett zertrümmert. Natürlich war ich voller Blut und allem, was sonst noch in einem Känguru drin ist», so Mies. «Meine Augen waren voller Blut und, wie sagt man, den Eingeweiden des Kängurus, also musste ich sie zuerst reinigen, weil ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Ich schaute durch das Seitenfenster, sah eine Mauer und versuchte, so nah wie möglich an die Mauer auf der linken Seite heranzufahren. Ich sah immer noch die Autos von hinten kommen, also wollte ich mich so weit wie möglich an einem sicheren Ort befinden, damit mich niemand übersieht und erneut rammt. Also versuchte ich einfach, es auf die sichere Art zu schaffen.» «Ich musste mich einfach übergeben, ich musste kotzen», sagte er über seine frühere Reaktion. «Der Geruch war unglaublich. Ich habe schon zweimal geduscht. Ich habe den Geruch immer noch in der Nase. Ich kann Ihnen sagen, dass das Innere eines Kängurus nicht besonders gut riecht.»
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Später erklärte Mies in einem Interview, dass er seinem Sohn kein Kängurukuscheltier mitbringen wird, sondern einen Koala oder ein Wombat. Mies bestätigte zudem, dass er seinen Helm und den Overall in den Müll werfen kann, da sie nicht mehr benutzbar sind. HRT-Teamchef Ulrich Fritz bezeichnete das vorzeitige Ausscheiden des Ford Mustang GT3 als «Pech». «Wir haben nach etwa 20 Minuten ein Känguru getroffen, das gerade auf die Rennstrecke gesprungen war», sagte Fritz gegenüber Sportscar365. «Bei 245 km/h kann man nichts dagegen tun. Zum Glück wurde außer dem Tier niemand verletzt. Das ist einfach Pech, daran kann man nichts ändern. Wir können nur versuchen, nächstes Jahr stärker zurückzukommen. Wir hätten hier auf dem Berg gerne mehr gezeigt. Es waren so viele Fans da, die uns unterstützt haben, und es wäre toll gewesen, ihnen etwas zurückzugeben. Aber so ist das nun mal. Der Rennsport ist manchmal grausam.»
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