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Ducati Panigale V4R: Barni will mit Alvaro Bautista eigenen Weg einschlagen

Alvaro Bautista startet 2026 für Barni, erhält aber Werksmaterial. Ducati erklärt, wie der Spanier in die Entwicklung eingebunden wird – und warum Barni eigene Wege bei der V4R gehen will.

Im Artikel erwähnt

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Mit Alvaro Bautistas Wechsel von der Ducati-Werksmannschaft Aruba ins Satellitenteam Barni beginnt in der Superbike-WM 2026 ein neues Kapitel für den zweimaligen Weltmeister – allerdings ohne Abstriche bei der technischen Unterstützung durch Ducati. Nach dem Ende seiner Zeit im Werksteam bleibt der Spanier eng in die Werksstrukturen eingebunden und erhält weiterhin aktuelles Material aus Borgo Panigale.

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Ducati-Technikkoordinator Marco Zambenedetti betonte im Exklusiv-Interview mit SPEEDWEEK.com, dass Bautista und Barni zu Saisonbeginn auf Augenhöhe mit den anderen Ducati-Mannschaften starten. «Zu Beginn der Saison stellen wir allen Teams die gleiche Spezifikation bereit. Alvaros Meinung zum neuen Motorrad berücksichtigen wir aufgrund seiner Erfahrung sehr stark. Auch Barni hat darum gebeten, sozusagen eine eigene Person in ihrer Box zu haben. Es gibt aber einige Punkte, bei denen Barni bewusst etwas anders arbeiten möchte.»

Freiheiten bei der Entwicklung: Barni will eigene Ideen einbringen

Damit macht Zambenedetti deutlich: Ducati liefert identisches Basismaterial, räumt Barni aber Freiheiten bei der Arbeitsweise ein. «Wir werden sie dabei begleiten – vor allem natürlich Alvaro. Er ist für uns wichtig, weil er ein Fahrer mit großer Geschichte ist. Er ist nach wie vor sehr schnell. Wir haben viele Referenzen mit ihm und er mit unseren Motorrädern. Aber im Moment, zum Saisonstart, haben grundsätzlich alle Teams die gleiche Konfiguration, es gibt keinen Unterschied.»

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Gerade bei der Entwicklung der neuen Panigale V4R will Barni bewusst eigene Ideen einbringen und alternative Wege ausprobieren. Das Satellitenteam arbeitet laut Ducati mit hoher Eigenständigkeit an Details und Abstimmung. Zambenedetti sieht darin einen Mehrwert für das Gesamtprojekt.

Ducati-Updates im Laufe der Saison: Barni im Nachteil?

Auch Bautista selbst zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit im neuen Umfeld. «Sie versuchen, unabhängig vom Werk, am Motorrad zu arbeiten und alle Details zu verbessern. Ich sehe hier viel Professionalität, deshalb bin ich im Moment sehr zufrieden», schwärmte Bautista beim Treffen mit SPEEDWEEK.com.

Gleichzeitig bleibt die Unterstützung aus dem Werk ein zentraler Faktor – insbesondere bei Updates. Bautista erklärt: «Nun, ich habe die Unterstützung vom Werk, und im Moment sind alle Motorräder gleich. Bei den Updates geht es weniger darum, ob Ducati sie uns gibt oder nicht, sondern eher darum, ob es genügend Teile gibt. Am Ende ist es eine Frage der Produktion.»

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Während Software- und Elektronik-Updates vergleichsweise schnell für alle Teams verfügbar sein dürften, könnten neue Hardware-Komponenten zum limitierenden Faktor werden. «Ich denke, im Bereich Elektronik ist es einfacher, und dort werden wir sicher alle Updates bekommen. Bei neuen Teilen hingegen könnte es schwierig werden, wenn sie nicht genug Stücke für alle – oder für mich – herstellen können.»

Fest steht: Ducati misst Bautista weiterhin große Bedeutung bei. Der Routinier bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch eine lange gemeinsame Entwicklungsbasis mit. Für 2026 setzt Ducati deshalb auf ein Modell mit Werksunterstützung im Satellitenteam – und auf die Kombination aus bewährtem Wissen und neuen Impulsen aus dem Barni-Projekt.

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