Neue GP-Autos: Auch Sergio Pérez vergleicht die Formel 1 mit der Formel E
Die Formel-1-Stars haben in Barcelona und Bahrain ersten gemeinsamen Testtage bestritten und angesichts des Energie-Managements, das die neuen GP-Renner erfordern, äusserten mehrere Fahrer Kritik.
Gleich vorweg: Nicht alle GP-Stars haben die neuen Formel-1-Autos am Rande des Bahrain-Tests kritisiert. Weltmeister Lando Norris sagte etwa, dass ihm die neue GP-Fahrzeuggeneration viel Spass bereite. Und George Russell betonte, dass er allem Neuen gerne eine Chance gibt.
Es gibt sie aber auch, die kritischen Töne. Diese schlug etwa der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton an, der das Tempo seines neuen Dienstfahrzeugs mit der Formel 2 verglichen hat. Noch klarere Worte fand Max Verstappen. Der vierfache Champion erklärte zur Erheiterung der ganzen Menschentraube, die sich zu seinem Medientermin eingefunden hatte: «Das ist wie Formel E auf Steroiden.»
Auch Sergio Pérez verweist auf die Formel E
Zustimmung bekommt der 71-fache GP-Sieger von seinem früheren Teamkollegen Sergio Pérez, der nach einjähriger GP-Auszeit mit Neueinsteiger Cadillac in die Vierrad-Königsklasse zurückgekehrt ist. Der Mexikaner betonte: «Es ist sehr schwierig, das Energie-Management zu verstehen, die Antriebseinheiten spielen eine deutlich grössere Rolle als in der Vergangenheit, was natürlich nicht ideal ist.»
«Diese Formel 1 fühlt sich ganz anders als alles an, was ich bisher gefahren bin. Ich würde sagen, das ist die grösste Veränderung, die ich in meiner Karriere erlebt habe», fuhr Pérez fort. Und auch er stellte fest: «Ich will sehen, wie es im Rennen läuft, denn das ist für mich das grösste Vergnügen. Es deutet aber alles darauf hin, dass das Überholen schwieriger wird, und auch das Energie-Management sehr knifflig werden wird. Ich will keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber das Rennfahren könnte am Ende wie in der Formel E werden.»
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