McLaren-Star Oscar Piastri: Sorge um Sicherheit beim Formel-1-Saisonauftakt
Die Formel-1-Stars haben im Fahrerlager von Bahrain bestätigt: In den neuen GP-Autos sind die Starts deutlich kniffliger als zuvor. McLaren-Pilot Oscar Piastri äussert Bedenken wegen der Sicherheit.
Die neue GP-Fahrzeuggeneration und die überarbeiteten Formel-1-Motoren stellen die Rennfahrer und ihre Teams vor viele neue Herausforderung. Eine davon ist die Startprozedur, die sich deutlich schwieriger als in der Vergangenheit gestaltet. Auch das Überholen wird nicht einfach, sagen die GP-Stars im Rahmen des ersten Bahrain-Tests voraus.
Oscar Piastri warnte nach einem erfolgreichen Einsatz auf dem Wüstenkurs: «Über die Starts müssen wir noch sprechen, denn wie wir alle gesehen haben, ist es ziemlich kompliziert, einen sicheren Start hinzulegen, geschweige denn einen guten.»
Und das sei nicht das einzige Thema, bei dem Diskussionsbedarf herrscht, erklärte der Australier, der bei seinem Heimspiel im Albert Park von Melbourne ein Chaos befürchtet, und damit nicht alleine steht. Auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc hatte zuvor bestätigt, dass er in den ersten Rennen mehr Unvorhergesehenes erwartet.
Piastri sagte: «Es gibt viele Themen, die wir ansprechen müssen, die Starts und Überholmanöver werden sicher anders als bisher sein. Auch die Frage, ob wir beim Start den Straight-Modus verwenden oder nicht. Ich denke, dass sich ein Feld von 22 GP-Autos mit sehr unterschiedlichem Abtrieb anhört wie ein Rezept für eine Katastrophe.»
Es gibt viele Themen, die wir ansprechen müssen.Oscar Piastri
«Die Sache ist die, dass jeder für den Start andere Dinge brauchen wird, und um ganz ehrlich zu sein, bin ich mir nicht ganz sicher, ob irgendjemand von uns schon genau weiss, was wir brauchen. Es gibt so viele Dinge, alleine aus Sicht der Sicherheit, die auf der Strecke geklärt werden müssen», fügte der 24-Jährige an.
Dass der Probestart, der nach der letzten Test-Session durchgeführt wurde, chaotisch verlief, habe aber nichts mit den neuen Motoren zu tun, stellte Piastri klar. Vielmehr habe ein Missverständnis das Chaos verursacht. Der McLaren-Pilot, der nicht losfuhr, erklärte: «Mir wurde gesagt, ich solle warten, bis der vor mir fahrende Pilot gestartet sei, und dann meinen eigenen Start durchführen, und nicht etwa bei Grün losfahren. Offensichtlich hatten einige andere Leute eine andere Information bekommen. Das hatte also nichts mit den Antriebseinheiten zu tun.»
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