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Jetzt offiziell: Finanzierung bei KTM gesichert
Drei Tage vor Ablauf der Deadline am 23. Mai ist die Rettung von KTM gesichert. Damit ist der Weg zur Aufhebung des Sanierungsprozesses frei. Der indische Anteilseigner Bajaj Automotive wird an Einfluss gewinnen.
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Bereits am vergangenen Wochenende hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass der dringend gesuchte Investor für KTM gefunden sein dürfte. Am 20. Mai bestätigte die Muttergesellschaft Pierer Mobility, dass der benötigte Geldfluss gesichert sei. Man habe Finanzierungszusagen erhalten, die die Quotenzahlung zur Erfüllung der Sanierungspläne für die KTM AG und zwei Tochtergesellschaften fristgerecht sicherstellen sollen. "Die gesicherte Finanzierung ist ein starkes Signal für das Vertrauen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und unsere Marken", sagte KTM-CEO Gottfried Neumeister. "Vor allem aber ist sie ein bedeutender Meilenstein für die Stabilisierung und den strategischen Neustart der KTM AG."
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Ausstehend sind dabei noch die finalen Vertragsabschlüsse. Will heißen: Einzig die Unterschriften fehlen noch. Wer die Rettung der Österreicher übernimmt, war der Ad-hoc-Mitteilung nicht zu entnehmen. Meldungen vom Wochenende aus Indien hatten auf den bereits bekannten Anteilseigner Bajaj Automotive hingedeutet. Dieser hatte bei drei Banken Kredite über insgesamt 566 Millionen Euro aufgenommen – das entspricht etwa der von KTM benötigten Summe, um die 30-prozentige Schuldentilgungsquote zu erfüllen. Eine der Banken, die Citigroup, ist gleichzeitig die Bank, die von der KTM AG mit der Suche nach potenziellen Investoren beauftragt wurde. Der genannte Betrag wurde von Bajaj für Investitionen deklariert. Bajaj Automotive hatte den Weiterbetrieb in Mattighofen seit März mit mittlerweile insgesamt 800 Millionen Euro finanziert. KTM verbindet eine langjährige Produktions- und Entwicklungspartnerschaft mit den Indern. Damit dürften auch weitere Investoren bei KTM vorerst aus dem Spiel sein. Die "Oberösterreichischen Nachrichten" hatten unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, dass die Österreicher sich die Option offenhalten, zu einem späteren Zeitpunkt auf zusätzliche Finanziers zurückzugreifen. Bis dahin dürfte Bajaj Automotive mehr Einfluss in Mattighofen erhalten. Bislang hielten die Inder 49 Prozent an der Pierer Bajaj AG, die indirekt die Kontrolle beim Innviertler Motorradhersteller ausübt. Der Vorteil am genannten Szenario: Es kommen derzeit keine außenstehenden Investoren zum Zug, was die interne Entscheidungsfähigkeit sichert. Trotzdem gibt es noch weitere Fragen: Wie wird Bajaj künftig seinen Einfluss geltend machen – wollen die Inder mehr Mitsprache?
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Eine andere Frage ist, wie es mit der Produktion im Innviertel mittelfristig aussehen wird. Klar ist: Jetzt müssen die Zuliefer-Ketten rasch wieder in Gang gesetzt werden, die Lieferanten müssen wieder Vertrauen in KTM finden. Bis Juli müssen genügend Teile in den Lagern vorhanden sein, denn einige Motorräder konnten zuletzt wegen fehlender Zuliefererteile in Mattighofen nicht fertig montiert werden.
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