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Triumph Tiger 1200 neu für 2027: Grundlegende Renovierung für die Großkatze

Gemeinsam mit der Tiger 900 frischt Triumph auch deren große Schwester Tiger 1200 auf. Neben einer Runderneuerung bringen die Briten nun auch einen Radartempomaten für ihre große Reiseenduro.

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Reiseenduros sind im oberen Preissegment des Motorradmarkts Stückzahl- und Margentreiber, und für die Marktführer BMW, Ducati und KTM sind die betreffenden Modelle obendrein Technologie- und Imageträger. Triumph kann bei seiner Tiger 1200 seit 2022 wieder mithalten: Die aktuelle Generation war bei ihrem Erscheinen 2022 ein großer Schritt nach vorn gegenüber der Vorgängerin. Sowohl in Punkto Design, vor allem aber was Gewicht, Ausstattung und Handling angeht. Auch der Dreizylindermotor, mit Verwandtschaft zum Aggregat der Speed Triple 1200, wird regelmäßig gelobt. Doch die Konkurrenz aus München, Bologna und Mattighofen schläft nicht, die Innovationszyklen im Top-Segment sind kurz. Nach nur zwei Jahren reagierte Triumph mit dem ersten Feinschliff für seine Großkatze, vor allem am Verhalten des Antriebs bei niedrigem Tempo wurde gefeilt.

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Zur Saison 2027 folgt der nächste Entwicklungsschritt und dieser wird ein Großer: Derzeit arbeiten die Entwicklungsingenieure in Hinckley an einer Runderneuerung der Tiger 1200, die zwar noch auf dem aktuellen Modell basiert, jedoch tiefgreifend überarbeitet und optisch nachgeschärft wird. Vorserienmotorräder, die derzeit Entwicklungsfahrten in Spanien absolvieren, geben bereits einen Ausblick darauf, wie sich die Briten die Zukunft ihrer großen Reisenduro vorstellen: Die Frontpartie wird dabei grundlegend überarbeitet. Einerseits, um das Design aufzufrischen. So wird die Frontlampe ebenso überarbeitet wie die umgebenden Luftleitelemente und die Windschutzscheibe. Verbesserter Windschutz dürfte dort vorrangiges Ziel sein.

Viele Details werden überarbeitet

Optisch massiver wird die Front jedoch auch, weil die Ingenieure Platz schaffen mussten für die Radareinheit, die für den künftig erhältlichen Abstandstempomaten nötig ist. Die Konkurrenz bietet diese Systeme bereits an, teilweise serienmäßig. Auch am Heck ist am Prototyp eine Vorrüstung für eine Radareinheit erkennbar, es dürfte sich also um ein System mit Rundumüberwachung handeln, bei dem Spurwechselwarner integriert werden können. Auch die Tankform und die angrenzende Sitzbank werden überarbeitet, gemeinsam mit dem Heckrahmen. Wie es aussieht, vor allem im Hinblick auf Komfort. Die Sitzbank wird neu geformt und dicker gepolstert. Das Volumen des Tankinhalts dürfte sich, wenn überhaupt, nur marginal ändern. Der überarbeitete Heckrahmen bringt gleichzeitig ein bulligeres Heckdesign mit sich und dürfte ein paar Gramm Gewicht einsparen. Beim Fahrwerk kommt am Hinterrad ein neues Federbein zum Einsatz und auch die Fahrwerksabstimmung erhält einen Feinschliff. Am Antrieb sind äußerlich keine Änderungen zu erkennen. Es bleibt also beim 1160 ccm messenden Dreizylinder mit unregelmäßiger Zündfolge und Kardan. Die Ingenieure investieren jedoch Aufwand ins Feintuning des bestehenden Motors.

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Bei Testfahrten wurden mehrere Versionen gesichtet, auch mit anderen Rad- und Fahrwerkskonfigurationen. Ein Hinweis darauf, dass die Tiger 1200, wenn sie im Frühjahr 2027 zum Händler rollt, auch weiterhin in großer Variantenvielfalt auffahren dürfte. Zum gleichen Zeitpunkt überarbeitet Triumph auch die Tiger 900: Bei dieser wird, neben dem Elektronikpaket und dem Styling, der Motor gleich mit renoviert.

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