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Zurück zu den Anfängen: Spitzen-GS bedient sich in BMW-Rallye-Historie

Die Anzeichen auf eine Spitzen-GS mit Off-Road-Ambitionen unter dem Sport-Label «M» verdichten sich. BMW-Boss Flasch verriet, wie eine M1300 GS die Brücke zu den Wurzeln der Baureihe schlagen könnte.

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Schon sieben Jahre ist es her, dass BMW sich die Rechte an der Bezeichnung «M1300 GS» markenrechtlich schützen ließ. Zu dieser Zeit war die erste Ausfertigung des Superbike-Flaggschiffs M1000 RR gerade ein Jahr alt. Mit ihr wurde die Submarke «M», bekannt von den sportlichen Speerspitzen der PKW-Sparte der Bayern, auch bei BMW Motorrad erstmals etabliert. Die R1300 GS war zu jenem Zeitpunkt gar noch vier Jahre von ihrer Markteinführung entfernt.

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Erst im letzten Jahr gab es erste konkrete Hinweise auf ein Serienmodell, das den Namen M1300 GS tragen dürfte: SPEEDWEEK.com berichtete erstmals von Entwicklungsansätzen für eine stark auf Off-Road-Fähigkeit ausgelegte GS, die bei ihrer Serieneinführung zur Spitze der GS-Palette aufsteigen würde: Ein robusteres Chassis und ein Fahrwerk mit größeren Reserven und verstärkter Kardan-Schwinge, ein 21-Zoll-Vorder- und 18-Zoll-Hinterrad. Diese würde, um dem Namen «M» gerecht zu werden, sportlich positioniert werden. Die Bezeichnung stammt vom Kürzel der ursprünglichen Abteilung «Motorsport» der Bayern ab. Die bislang unter der Submarke erhältlichen M1000 XR, M1000 R und M1000 RR bilden die Topmodelle der Vierzylinder-Baureihen und zielen vor allem auf Klientel ab, die auf Asphalt im Allgemeinen und Rennstrecken im Besonderen schnell vorankommen wollen.

Der Mythos «GS»

Eine Sport-GS mit Fokus auf unbefestigte Wege wäre eine Erweiterung des M-Portfolios, weg von reinen Straßensportmodellen, hin zu den Anfängen der BMW-Reiseenduro, dem bestverkauften Großmotorrad weltweit. Diese machte sich erst im Off-Road-Sport den Namen, von dem die Baureihe bis heute profitiert: «Der Mythos GS, mit der R80 G/S am Anfang, hat durch ihre Einsätze bei der Dakar-Rallye erst richtig Fahrt aufgenommen. Dem Thema eine moderne Zukunft zu geben ist naheliegend», gab auch Markus Flasch, CEO von BMW Motorrad, im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zu. Im Jahr 1981 gewann der Franzose Hubert Auriol erstmals auf einer BMW R80 G/S die traditionsreiche Rallye von Paris nach Nordafrika und wiederholte das Kunststück für die Bayern 1983: «Heute hat jeder Motorsportbegeisterte, der die Motorräder dieser Zeit kennt, das Marlboro-Bike im Kopf und die Erfolge, die wir damit eingefahren haben. Die hatte damals schon einen weißen Tank mit den blau-blau-roten Zebrastreifen.» Die Signaturfarben Hellblau, Dunkelblau und Rot für die BMW-Motorsportabteilung wurden später zum Erkennungszeichen für die Marke BMW M und sind heute auch auf M1000 RR, XR und R zu finden.

Sicher ist jedoch, dass das GS-Topmodell noch auf sich warten lässt – eine offizielle Bestätigung steht weiter aus. Gleichzeitig arbeiten die BMW-Entwickler in München an der nächsten Evolutionsstufe des wassergekühlten Boxermotors, der bei einer großen Modellüberarbeitung der wassergekühlten R-Baureihe erstmals eingesetzt wird und damit auch zum Antrieb der M GS würde. Doch auch der erstmalige Einsatz des überarbeiteten Antriebs wird noch einige Zeit auf sich warten lassen.

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