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Längst in Arbeit: Yamaha Ténéré mit CP3-Triple kommt

Kunden vermissen sie seit Jahren im Modellprogramm von Yamaha, nun ist ihre Einführung in Stein gemeißelt: Die Japaner liegen in den letzten Zügen der Entwicklung einer Ténéré 900.

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Die Ténéré 700 ist für Yamaha ein voller Erfolg. Auf der Straße ebenso wie auf unbefestigten Wegen souverän, ist sie für zahlreiche Kunden in Europa und weltweit das Zweirad der Wahl und in Deutschland im letzten Jahr das drittbeliebteste Modell der Japaner. Sie war bei ihrer Einführung in einen Markt, in dem Motorräder immer stärker werden und immer mehr Ausstattung mitbringen müssen, ein Gegenpol –vernünftig ausgestattet, aber keineswegs vollgestopft mit Features. Dadurch noch preiswert und ohne Speck auf den Hüften. Ihr Herz ist der CP2-Reihentwin mit 689 ccm Hubraum, der seinerseits vom CP3 genannten Triple der Japaner abgeleitet ist.

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Auffällig, dass es mit Tracer 7 und 9, den MT-Nakeds 07 und 09, den XSR genannten Retro-Modellen 700 und 900 und den Supersportlern R7 und R9 jeweils ein dreizylinder-betriebenes Gegenstück zur Twin-Variante im Modellprogramm der Japaner gibt. Nachvollziehbar, denn zu ähnlich sind sich die Plattformen, um nicht passende Modelle mit beiden Antrieben anzubieten – bei vergleichsweise überschaubarem Entwicklungsaufwand.

Die Ténéré 700 bildet hier jedoch die Ausnahme, denn bislang blieb die Marke mit der Stimmgabel die Einführung einer Ténéré 900 schuldig. Dass sich dies in absehbarer Zeit ändern dürfte, legten zuletzt Aussagen nahe, die Clément Villet gegenüber der britischen Motorcycle News getätigt hat. Der Franzose ist bei Yamaha Europa zuständig für Überlandmobilitätsprodukte und damit auch für die Motorradsparte auf dem Kontinent: «Wir haben eine hierarchisch aufgebaute Modellpalette. Auf eines unserer Bestseller-Modelle trifft dies derzeit jedoch nicht zu und wir überprüfen, wie wir das ändern können.»

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Gemeint ist, dass die Japaner darüber nachdenken, ihren 119 PS starken Triple auch in einer Ténéré anzubieten. Tatsächlich ist die Arbeit an der Ténéré 900, so der logische Name der Reiseenduro, jedoch bereits weit fortgeschritten, wie SPEEDWEEK.com in Erfahrung bringen konnte. Die Entwicklung sei bereits «seit Jahren» im Gange, hört man unter der Hand. Warum das Modell, trotz naheliegender Umsetzung, nicht schon längst verfügbar sei? Eine anonyme Quelle dazu: «Wir bringen unsere Produkte erst, wenn sie wirklich fertig entwickelt sind. Wenn wir etwas machen, dann machen wir es richtig!» Die Entwicklung zöge tiefgreifende Modifikationen an der technischen Basis nach sich. Um deren Qualität sicherzustellen, werde derzeit Hand an eine Flotte von Prototypen gelegt, die von der japanischen Zentrale aus weltweit Härtetests über sich ergehen lassen müssen, auch Off-Road. Schließlich soll die Ténéré 900, trotz höherem Gewicht, auch abseits befestigter Wege ebenso gut funktionieren wie ihre kleine Schwester mit zwei Zylindern. Clément Villet kündigte im Artikel von Nye Davis von MCN bereits an, dass das Modell über 21-Zoll-Felgen am Vorder- und 18-Zoll am Hinterrad verfügen und auch im Gelände einsetzbar sein müsse, um dessen Glaubwürdigkeit zu garantieren.

Wann die Ténéré 900 final präsentiert wird, ist derzeit noch unklar. Nach dem vorliegenden Informationsstand ist eine Präsentation für die Saison 2027, als eine von zehn Neuheiten bis Ende 2028, jedoch durchaus realistisch. Bei ihrem Erscheinen wird sie gleichzeitig das Topmodell in der Reiseenduro-Palette der Japaner darstellen, denn die XT 1200 Z Super Ténéré wird seit mehreren Jahren nicht mehr angeboten.

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