Lando Norris (McLaren): «Sind noch ein bisschen hinterher»
Keine drei Wochen bis Saisonstart und keiner will Favorit sein. McLaren-Pilot Lando Norris sagt: Sie sind langsamer als die Konkurrenz. Unter welchen Bedingungen sie mit der Spitze mithalten können.
Lando Norris geht als Weltmeister in die Saison 2026, fährt erstmals mit der Startnummer 1, die dem Champion vorbehalten ist. Kann der Brite an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen? Am vorletzten Testtag vor der neuen Saison halten sich die Teams bedeckt, niemand will der Favorit sein. Es zeichnet sich ab, dass die Spitzengruppe aus Red Bull Racing, Mercedes, McLaren und Ferrari bestehen dürfte – aber niemand will offiziell der Schnellste sein. Und niemand weiß so recht, was die anderen nun schon gezeigt haben – und vielleicht noch zurückhalten.
Lando Norris: Zufrieden mit dem eigenen Programm
Lando Norris zieht ein positives Testfazit – ist in Bezug auf das pure Tempo aber äußerst zurückhaltend. Der Brite am Donnerstag: «Wir haben zu dieser Woche im Vergleich zur Vorwoche bereits einige gute Fortschritte gemacht. Es sind ein paar Dinge am Auto, die wir weiter testen. Es ist immer schwer zu sagen, aber wir haben von unserem eigenen Programm viel geschafft und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben ein gutes Verständnis für Reifen, Balance und solche Dinge entwickelt, für unsere Stärken und Schwächen.»
Jetzt wird es langsam ernst, am 8. März steht der erste GP an: «Für mich steht morgen nur noch ein Nachmittagssession an, dann geht es weiter nach Australien. Das geht alles sehr schnell, aber was die Tests angeht, haben wir meiner Meinung nach viel geschafft.»
Er analysiert: «Wir wissen, wo wir noch Defizite haben und worauf wir uns wirklich konzentrieren müssen, aber es ist schwierig, sich so schnell zu verbessern, wie man es sich gerade wünschen würde. Was das Verständnis unserer eigenen Arbeit und des Autos angeht, haben wir gute Arbeit geleistet. Mehr können wir im Moment nicht verlangen.»
Norris prognostiziert: «Im Moment sind wir noch ein bisschen hinterher. Um mit dem Renntempo einiger anderer mithalten zu können, müssen wir etwas mehr Gas geben, was zu einem höheren Verschleiß führt.» Nominell war Norris am Vormittag der Schnellste. Aber er weiß selbst nur zu gut, dass Rundenzeiten bei Tests nicht vergleichbar oder aussagekräftig sind. Und bis Australien noch viel passieren kann...
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