Moto2-Quali, Catalunya: Celestino Vietti sechster Pole-Setter der Saison
Neues Rennwochenende, neuer Pole-Setter in der Moto2! Celestino Vietti sichert sich die Pole-Position für den GP von Catalunya. Es bleibt dabei: In jedem Moto2-Rennen startet jemand anderes ganz vorn.
Die Moto2 bleibt sich auch in Barcelona selbst treu, hat am sechsten Rennwochenende der Saison den sechsten Pole-Setter: Celestino Vietti (SpeedRS Team) war der Schnellste im Qualifying von Catalunya, stach Collin Veijer und WM-Leader Manuel Gonzalez vom deutschen Intact-Team aus. Für Vietti ist es die erste Pole-Position seit Österreich 2024.
An den ersten fünf Rennwochenenden hatte es fünf unterschiedliche Pole-Setter gegeben: Senna Agius beim Auftakt in Buriram, Dani Holgado in Brasilien, Barry Baltus in Austin, Collin Veijer in Jerez und Izan Guevara letzte Woche in Le Mans. Nun reihte sich der Italiener Celestino Vietti in die abwechslungsreiche Parade ein.
Luca Lunetta, Ivan Ortola, Jose Antonio Rueda und David Alonso hatten den Sprung vom Q1 ins Q2 geschafft. Für Ortola reichte es sogar für einen starken vierten Startplatz.
Vietti mit früher Bestzeit
Zu Beginn der zweiten Qualifying-Session sorgte Celestino Vietti direkt für Aufsehen, setzte sich an die Spitze. Mit einer 1:41,391 min schnappte er sich Position eins und die vorläufige Pole. Aber es sollte ein enges Triell werden. WM-Leader Manuel Gonzalez war nur 45 Hundertstelsekunden hinter Vietti.
Mit noch zehn Minuten auf der Uhr musste das Motorrad von Dani Holgado in die Garage. Er hatte einen Riss im Windschild, musste kurz zur Reparatur. Auch Izan Guevara unterdessen in Schwierigkeiten: Ihm wurde nur knapp sechs Minuten vor Ende der Session seine Rundenzeit gestrichen – der WM-Zweite also unter Zugzwang in der Schlussphase.
Fünf Minuten vor Schluss kam dann auch Holgado mit repariertem Motorrad wieder auf die Piste, beförderte sich immerhin erst mal auf Platz 9, am Ende reichte es für Startplatz 8.
Enges Triell zwischen Vietti, Veijer und Gonzalez
Unterdessen übernahm Collin Veijer die Spitze, überbot Vietti mit einer 1:41,338 min und verschaffte sich einen Puffer von 53 Tausendstelsekunden. Veijer ist auf eine gute Startposition besonders angewiesen: Im Rennen muss er eine Long-Lap-Strafe verbüßen.
Intact-Pilot Manuel Gonzalez übernahm mit 1:41,198 min kurz die Spitze, ehe Veijer und Vietti wieder nachlegten. Was für ein enger und packender Fight um die Pole-Position! Ferrandez und Escrig lösten kurz vor Schluss der Session noch mit einem Sturz eine gelbe Flagge aus, griffen aber damit nicht ins Spitzentriell ein. Hier könnte es aber noch eine Untersuchung geben. Am Ende lautet die erste Startreihe: Vietti vor Veijer vor Gonzalez.
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