Nach einem starken Kampf bei seinem Heim-GP auf dem Sachsenring verpasste Marcel Schrötter vom Liqui Moly Intact GP Team das Podium nur knapp. Der Deutsche äußerte im Anschluss gemischte Gefühle.
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Im Qualifying des Liqui Moly-Deutschland-GP erreichte Lokalmatador Marcel Schrötter sein bisher bestes Saisonergebnis. Von Startplatz 5 schoss der einzige Deutsche des diesjährigen Moto2-Feldes bis auf Platz 2 vor und beendete die erste Runde als Dritter. Von dort an zeigte Schrötter über 28 Runden hinweg einen erbitterten Kampf um die Podestplätze, in dem er sich gegen Sam Lowes (Marc VDS), Pedro Acosta (Red Bull KTM Ajo) und Fermin Aldeguer (Boscoscuro) behaupten musste.
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In der vorletzten Runde startete Schrötter noch einmal einen Angriff und kämpfte sich auf den dritten Platz vor: "Zum Schluss ist Acosta etwas eingebrochen, wodurch ich wieder nähergekommen bin und eine Position gutgemacht habe." Jedoch konnte er sich gegen Lowes Angriff nicht verteidigen und verlor die Position wieder. "Leider hat mir der linke Fuß etwas wehgetan und dann ist mir in Kurve 12 beim Schalten ein Fehler unterlaufen. Ich wollte es nicht mit aller Gewalt riskieren", schilderte Schrötter die letzte Runde.
Lufttemperaturen von 35 Grad erschwerten dem Bayern vom Liqui Moly Intact GP Team den Arbeitstag: "Es war sehr anstrengend und mental unglaublich schwierig, keine Fehler zu machen", erklärte ein erschöpfter Schrötter die Bedingungen. Am Ende überquerte er den Zielstrich nur eine Zehntelsekunde hinter Lowes als Vierter. "Momentan bin ich mehr über das verpasste Podium als über den vierten Platz enttäuscht", gestand der 29-Jährige.
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Was genau hat dem Deutschen gefehlt, um aufs Podest zu fahren? "Ich war permanent in Sturzgefahr und es war nicht leicht, Boden gut zu machen", so Schrötter. "Ich hatte immer wieder kleine Rutscher, durch die ich den Anschluss verloren habe. Ich habe keinen richtigen Weg nach vorne gefunden, sondern eher versucht, an den Fahrern vor mir dranzubleiben."
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Trotz der Enttäuschung betonte der Bayer die positiven Aspekte seines Wochenendes: "Es war nicht leicht, allen Erwartungen gerecht zu werden. Aber allein schon den Samstag gut zu meistern, den ich bisher immer vermasselt habe, war wirklich in Ordnung. Wir sind sehr nah an der Spitze dran und ich habe das Gefühl, dass wir immer auf dieser Position kämpfen können."
Teamchef Jürgen Lingg: unterstrich gegenüber SPEEDWEEK.com die starke Leistung seines Kalex-Piloten: "Da müssen wir uns schon freuen, vor allem, weil sich seine Ergebnisse stabilisieren." Bereits in einer Woche erhält Schrötter in Assen erneut die Chance, seinen ersten Podestplatz der Saison einzufahren. Ergebnis Moto2, Sachsenring (19. Juni):
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