Das «Stop and Go»-Moto2-Team setzt aus Budgetgründen Chassis von Bimota statt von Suter ein. Bisher ist erst der Thailänder Ratthapark Wilairot als Fahrer gesetzt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Eduardo Perales vom Team "Stop and Go" hat diese Woche mit dem italienischen Fahrwerks-Spezialisten Bimota vereinbart, in der neuen Moto2-Klasse ihre neuen Fahrwerke einzusetzen – trotz eines gültigen Vertrages mit dem Schweizer Konstrukteur Eskil Suter.
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Als Fahrer ist bisher nur der Thailänder Ratthapark Wilairot gesetzt. Er soll bei den letzten Vorsaison-Tests vom 27. bis 29. März in Jerez teilnehmen. Die Unterstützung von Honda Thailand, der thailändischen Mineralölfirma PTT und der Sponsoren des Vorjahres gilt jedoch nur für Wilairot. Der Spanier Héctor Faubel, Neunter der 250er-WM 2009, erhält den vorgesehenen zweiten Teamplatz nur, wenn er noch eigene Sponsoren auftreiben kann. Zuerst plante das Team mit Suter-MMX-Maschinen. Doch die bereits bestellten Maschinen wurden offenbar wegen Geldmangels nie in der Schweiz abgeholt.
"Perales hatte die Maschinen fix bestellt und auch eine Anzahlung gemacht", erklärt Konstrukteur Eskil Suter. "Aber für den Rest fehlte ihm das Geld. Bei Bimota kriegt er die Chassis wahrscheinlich gratis, weil die Italiener sonst kein Team in der WM haben. Wie auch immer – für mich ist die Angelegenheit erledigt."
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Die sehr filigran wirkende Bimota HB4 wurde bisher nur auf italienischen Strecken gefahren, als eines der wenigen Moto2-Bikes ist sie nicht mit Federelementen von Öhlins, sondern von Showa ausgerüstet. Perales will Wilairot vor den Tests in Jerez noch in Valencia oder Almeria fahren lassen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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