Bo Bendsneyder: Ohne Bike im Ziel, also keine Punkte
Bo Bendsneyder rutschte in Assen nach dem Crash zwar über die Ziellinie, aber nicht gemeinsam mit seiner KTM. Und wer sich von seinem Gefährt trennt, kriegt keine Punkte!
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Doppeltes Pech für den niederländischen Moto3-Lokalmatador Bo Bendsneyder beim Heimrennen in Assen/NL: Nach dem grandiosen dritten Startplätze hielt sich der 18-jährige Red Bull Rookies-Cup-Sieger von 2015 konstant in der Spitzengruppe und kämpfte in der letzten Runde in der Schikane noch um eine Top-5-Position.
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Aber der Red Bull KTM-Pilot aus dem Team von Aki Ajo wurde dann ausgangs der Schiklane vom rechts von ihm fahrenden KTM-Kollegen Gabriel Rodrigo geremeplt und aus dem Sattel befördert. Wer dachte, diese grimmige Attacke werde eine Bestrafung von Rodrigo nach sich ziehen, sah sich getäuscht.
Bo Bendsneyder wurde zwar nach den Sturz kurz noch auf Platz 10 der Ergebnisliste geführt, gleichzeitig stand auf den TV-Monitoren: "Bendsneyder crashed out". Aber der Zeitnahme-Transponder an der KTM hatte den Impuls ausgelöst....
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Laut Reglement muss sich ein GP-Fahrer beim Überqueren der Ziellinie in irgendeiner Weise in Kontakt mit seinem Motorrad befinden. Das war beim bedauernswerten und buchstäblich "Fliegenden Holländer" in Assen nicht der Fall.
Wir erinnern uns, wie Moto3-Pilot Niklas Ajo hier vor zwei Jahren in Assen die Ziellinie nach einem halben Highsider in der Wiese neben dem Motorrad hängend überquerte – er wurde gewertet. Und wir erinnern uns an den Argentinien-GP 2016, wo Andrea Dovizioso in der vorletzten Kurve der letzten Runde von Andrea Iannone abgeschossen wurde; "Dovi" schob seine Ducati ins Ziel und kassierte noch Punkte.
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Dieses Reglement trat im Jahr nach dem Suzuka-GP 1995 in Kraft, wo Ralf Waldmann auf der HB-Werks-Honda NSR 250 mit 31,5 Sekunden Vorsprung siegte und nach einem Slide im Regen ausgangs der Zielkurve in sehr, sehr losem Kontakt zu seinem Motorrad als Sieger ins Ziel schlitterte.
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