Rookie Bo Bendsneyder testete in Jerez zusammen mit seinem Red Bull KTM Ajo-Teamkollegen Brad Binder. Der Niederländer gibt 2016 sein WM-Debüt in der Moto3-Klasse.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Red Bull Rookies Cup-Sieger Bo Bendsneyder schwang sich in Jerez erstmals auf die Moto3-KTM des Ajo-Teams. Der 16-Jährige erhielt Unterstützung durch seinen Teamkollegen Brad Binder.
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Bendsneyder schloss den Test am Freitag mit einer Zeit von 1:47,818 min ab. Damit war er 1,2 sec langsamer als Binder, doch er zeigte über den gesamten Test einen stetigen Aufwärtstrend und verbesserte sich um eine halbe Sekunde. "Es ist großartig, wie dieses Team arbeitet", lobte Bendsneyder das Team Red Bull KTM Ajo. "Im Vergleich zum Bike aus dem Rookies Cup ist meine neue Maschine unglaublich schnell. Der größte Unterschied ist der Motor, zudem lässt sich die Maschine in den Kurven einfacher fahren. Man kann so hart und spät bremsen. Die Leistung des Motors machte es schwierig für mich, denn das bin ich nicht gewohnt."
In der CEV und im Rookies Cup war Bendsneyder bereits auf Dunlop-Reifen unterwegs. Besteht ein Unterschied zu den Moto3-Einheitsreifen? "Nein, ich fühle keinen Unterschied. Wir haben den weichen Reifen hier getestet. Es war in Ordnung, aber wir werden in Zukunft wohl mehr mit dem Medium-Reifen fahren, denn auch Brad sagt, dass das der beste Reifen ist. Mit dem weichen Reifen hatte ich in manchen Kurven Chattering am Hinterrad."
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Konnte dir Brad mit seinem Erfahrungsschatz weiterhelfen? "Ja, wenn ich Fragen habe, dann kann ich sie Brad stellen. Es ist schön, einen Kerl wie ihn im Team zu haben. Das wird in meinem ersten Jahr, in dem ich viel lernen muss, sehr wichtig sein."
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Brad Binder war mit dem Test ebenfalls zufrieden. Er unterbot mit 1:46,591 min die Pole-Zeit 2015 um 0,2 sec. "Dieser Test war sehr, sehr interessant für mich, denn ich arbeitete erstmals mit meinem neuen Crew-Chief und dem neunen Mann für das Datarecording. Ich habe es sehr genossen, mit ihnen zu arbeiten. Wir haben großartige Fortschritte bei diesem Test erzielt. Wir fanden ein paar Dinge, die einen enormen Unterschied machen. Ich absolvierte auch Tests über eine Renndistanz und war viel schneller als während der Saison. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir testeten neue Teile von KTM, die einen kleinen Vorteil brachten. Ein kleiner Vorteil kann sich in der Moto3-Klasse stark auswirken."
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