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Open-Quali: Hunter siegt, Australien klar in Führung

Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gewann der australische Open-Pilot Hunter Lawrence das dritte Qualifikationsrennen zum MXoN in Crawfordsville vor Jo Shimoda (Honda). Team Australien liegt klar vorn.

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Das Qualifikationsrennen der Open-Klasse wurde zur klaren Angelegenheit des australischen Titelverteidigers Hunter Lawrence (Honda). Der ältere der beiden Lawrence-Brüder gewann das Rennen mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Nach den Siegen von Jett im MXGP-Qual-Race und Hunter in der Open-Kategorie hielt sich Titelverteidiger Australien schadlos und beendete den Tag nach Abzug eines Streichresultats (Kyle Webster Rang 6 im MX2-Rennen) mit der Idealpunktzahl von 2 Punkten.

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Hinter dem Australier lieferten sich Jo Shimoda (Honda), Calvin Vlaanderen (Yamaha), RJ Hampshire (Husqvarna) und Liam Everts (Husqvarna) spannende Positionskämpfe. Sowohl der japanische HRC-Werksfahrer Jo Shimoda als auch der Belgier Liam Everts bestritten in Crawfordsville ihr erstes Rennen auf dem 450er Bike und beide kamen erstaunlich gut damit zurecht. Shimoda konnte die Leichtigkeit seines Fahrstils sofort auf die 450er übertragen. Auch Liam Everts scheint die 450er mit seinem ruhigen und eleganten Fahrstil zu liegen.

Calvin Vlaanderen kämpfte sich auf Platz 3 nach vorne, wodurch er die Niederländer wieder in den Wettbewerb zurückholen konnte. Nach Abzug des Streichresultats von Glenn Coldenhoff, der im MXGP-Rennen schwer stürzte und ausfiel, rangiert die niederländische Mannschaft jetzt mit 5 Punkten hinter den Australiern auf Platz 2.

Team Belgien überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ihr Streichresultat kam ausgerechnet von Lucas Coenen, der im MXGP-Rennen in der ersten Kurve gestürzt war. Wenn die Belgier morgen wieder diese Konstanz zeigen, sind sie definitiv Podiumskandidaten.

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Deutschland geht am Sonntag von Platz 4 aus ins Rennen, aber Maximilian Spies (KTM) verfehlte bei seinem Nations-Debüt im Open-Qualifikationsrennen leider die Top-20. Es bleibt zu hoffen, dass es am Sonntag für den Brandenburger besser läuft, denn sein Ergebnis wird morgen definitiv gebraucht. Möglicherweise hat 'The Spies' auch taktiert und seine Kräfte gespart, denn erstens stand Deutschlands Finaleinzug schon vor dem Open-Rennen fest und zweitens war klar, dass er die Resultate von Roczen auf Rang 2 und Längenfelder mit Platz 4 nicht toppen konnte.

Das schweizerische Team liegt mit Platz 12 nach dem ersten Tag ebenfalls im Soll. Open-Pilot Valentin Guillod (Yamaha) rangierte im Open-Rennen vier Runden lang auf Platz 2, bevor er Sichtprobleme bekam und auf Platz 8 zurückfiel. Das markierte aber trotzdem das beste Ergebnis für Team Schweiz.

Die österreichische Mannschaft verfehlte auf Platz 23 den direkten Finaleinzug, hat aber am Sonntagvormittag noch die Chance, sich über das B-Finale für die 3 Wertungsläufe zu qualifizieren. Nur der Sieger des B-Finales zieht ins A-Finale ein.

Das Fazit des heutigen Tages lautet: Für Titelverteidiger Australien läuft alles nach Plan. Auch Team USA konnte sich von der Last der schlechten Startposition befreien und geht am Sonntag von Startplatz 5 in die Finalläufe. Von Team USA werden wir morgen sicher noch einen ganz anderen Auftritt erleben. Die US-Boys werden den Lawrence-Brüdern morgen mehr Konkurrenz machen als heute. Deutschland hat sich mit Roczen und Längenfelder gut geschlagen. Wenn sie mit Maximilian Spies am Sonntag mitziehen können, ist ein gutes Ergebnis möglich. Einzig und allein die niederländische Mannschaft muss zittern, denn Glenn Coldenhoff wirkte nach seinem Crash im ersten Rennen sehr angeschlagen.

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Open Qualifikationsrennen Ironman Raceway:

1. Hunter Lawrence (AUS), Honda

2. Jo Shimoda (JP), Honda

3. Calvin Vlaanderen (NL), Yamaha

4. RJ Hampshire (USA), Husqvarna

5. Liam Everts (B), Husqvarna

6. Andrea Bonacorsi (I), Fantic

7. Maxime Renaux (F), Yamaha

8. Valentin Guillod (CH), Yamaha

9. Pauls Jonass (LT), Kawasaki

10. Jan Pancar (SLO), KTM

17. Marcel Stauffer (A), KTM

21. Maximilian Spies (D), KTM

Nationenwertung (nach Abzug eines Streichresultats):

1. Australien, 2 Punkte

2. Niederlande, 5

3. Belgien, 6

4. Deutschland, 6

5. USA, 7

6. Frankreich, 10

7. Spanien, 11

8. Italien, 14

9. Slowenien, 15

10. Japan, 16

11. Lettland, 18

12. Schweiz, 18

13. Schweden, 19

14. Südafrika, 25

15. Norwegen, 27

16. Großbritannien, 29

17. Brasilien, 30

18. Venezuela, 30

19. Dänemark, 31

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Mannschaften für das B-Finale:

20. Kanada, 33

21. Finnland, 34

22. Estland, 35

23. Österreich, 37

24. Israel, 39

25. Marokko, 47

26. FIM Lateinamerika, 48

27. Argentinien, 49

28. Chile, 50

29. Irland, 52

30. FIM Asien, 53

31. Uruguay, 53

32. Costa Rica, 57

Nicht qualifiziert:

33. Puerto Rico, 58

34. Honduras, 61

35. Mexiko, 62

36. Island, 65

37. Ukraine, 68

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