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Warum das Triumph-Werksteam ohne Vorbereitungsrennen in die Saison startet

Das Factory-Engagement von Triumph beschränkt sich auch in der Saison 2026 weiterhin auf die MX2-WM. Das Team nahm an keinem Vorsaisonrennen teil und wird am Wochenende einen Kaltstart hinlegen.

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Triumph beschränkt sich mit seinem Werks-Engagement weiterhin auf die MX2-Klasse. In den USA gab es mit Austin Forkner einen zaghaften Versuch, in die 450er Klasse einzusteigen, aber mit 12 Punkten in 3 Rennen war dieses Projekt nicht von Erfolg gekrönt. Das US-Factory Team plant mit Mikkel Haarup den Start bei den US Nationals.

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Saisonstart ohne Vorsaisonrennen

Am kommenden Wochenende beginnt in Argentinien die Motocross-WM 2026. Das Triumph-Werksteam tauchte bei keinem Vorsaisonrennen auf. Camden Mc Lellan und Guillem Farres werden in Bariloche also einen Kaltstart hinlegen müssen.

Kein einfacher Start für die Triumph 450 TF

Während Triumph mit der 250 TF sowohl in der WM als auch in den USA sehr schnell erfolgreich war, tut sich die britische Traditionsmarke in der großen Klasse deutlich schwerer. Tom Guyon und der Australier Tac Watson holten in der letzten Saison 5 bzw. 4 Punkte. Allein Max Nagl war während der gesamten Saison der ADAC MX Masters 2025 von Anfang an konkurrenzfähig und auch beim Vorsaisonrennen vor einer Woche in Lierop rangierte er im starken Feld der WM-Protagonisten auf den Plätzen 6 und 8.

Camden Mc Lellan holte 2025 ersten WM-Laufsieg

Der südafrikanische Triumph-Werksfahrer Camden Mc Lellan holte 2025 in Trentino den ersten MX2-Laufsieg für Triumph und stand im weiteren Verlauf der Saison zweimal auf dem Grand-Prix-Podium. Guillem Farres gewann im Talkessel den zweiten MX2-Lauf und holte danach zwei weitere Podiumsplatzierungen. Mc Lellan beendete die WM auf Platz 5, Farres wurde mit 500 Punkten Achter.

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Vorfreude auf Heim Grand-Prix

«In der Nebensaison habe ich hart gearbeitet, meine Geschwindigkeit besonders in den ersten Rennrunden zu verbessern», erklärte Camden Mc Lellan. «Unser Ziel ist es, konstant das Podium zu erreichen und in den Titelkampf einzugreifen. Das letzte Jahr hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, eine positive Einstellung auch dann zu behalten, wenn es einmal nicht so gut läuft. Die mentale Stärke war für mich die größte Veränderung in diesem Jahr. Die WM-Saison wird spannend und mit dem Südafrika-Grand Prix habe ich sogar einen Heim-Grand-Prix. Die Strecke ist nur 40 Minuten von meinem Wohnort Johannesburg entfernt, so dass diese Runde etwas ganz Besonderes für mich sein wird.»

«Unser Ziel ist es, konstant das Podium zu erreichen und in den Titelkampf einzugreifen.»

Camden Mc Lellan

Entwicklungsarbeit geleistet

«Wir haben in der Nebensaison viel Arbeit als Team investiert», sagt Guillem Farres. «Ich war intensiv an der Entwicklung des Motorrades beteiligt und habe verschiedene Settings und Komponenten getestet. Für die kommende Saison haben wir einige technische Verbesserungen vornehmen können. Es wird eine lange Meisterschaft und ich habe letztes Jahr viel über die Strecken und den Wettbewerb gelernt. Vor dieser Saison fühle ich mich besser vorbereitet als zuvor. Ich habe mich im Vergleich zum letzten Jahr stark auf das Sandtraining und die Verbesserung meiner Schwachstellen konzentriert. Meine Stärken wie meine Start-Fähigkeiten und den Speed am Anfang des Rennens habe ich verbessert. Insgesamt besteht das Ziel darin, konstant zu bleiben, an der Spitze zu kämpfen und in jedem Rennen um das Podium zu kämpfen.»

Racing Team Manager Vincent Bereni: «Wir sind jetzt keine Rookies mehr»

«Beide Fahrer haben sich meiner Meinung nach sehr verbessert», meint Team Manager Vincent Bereni. «Als Team ist es ein tolles Gefühl, wenn man sieht, wie sich alles zusammenfügt und Fortschritte gemacht werden. Letztendlich werden uns aber nur die Rennen Antworten auf die Frage geben, wo wir tatsächlich stehen. Wir haben in der Nebensaison einige Veränderungen vorgenommen. Inzwischen sind wir keine Neueinsteiger mehr. Das bedeutet, dass die Erwartungshaltung höher ist.»

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WM-Start ohne Saisonvorbereitungsrennen

Im Gegensatz zu den meisten anderen hat das Triumph-Werksteam keine Saisonvorbereitungsrennen bestritten. Bereni erklärt: «Wir wollten mehr Zeit für die Verbesserung der Bikes aufwenden. Ich bin mir sicher, dass die Konkurrenz genauso hart gearbeitet hat, und das macht Rennen spannend. Wir werden sehen, wo wir nach dem Wochenende in Argentinien stehen.»

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