Sein Crash in der letzten Runde des Grand Prix of Latvia in Kegums kostete Red Bull KTM-Werksfahrer Simon Längenfelder nicht nur den Grand-Prix-Sieg, sondern auch 5 wertvolle Punkte im Titelkampf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Grand-Prix-Sieg war für Red Bull KTM-Werksfahrer Simon Längenfelder zum Greifen nahe, doch in der letzten Runde des zweiten Laufs im lettischen Kegums warf er kurz vor dem Ziel seinen Laufsieg weg. "Ich bin mit den Rädern in unterschiedliche Spurrinnen geraten", erinnert sich der Deutsche. "In der letzten Runde war ich aber vielleicht auch nicht mehr so konzentriert. Nach dem Crash konnte ich das Motorrad nicht schnell genug starten, um vorne zu bleiben. So etwas wird mir sicher nicht noch einmal passieren."
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Mit einem 2-3-Ergebnis wurde Längenfelder am Ende Zweiter der Grand-Prix-Wertung. Noch ärgerlicher als der verpasste Grand-Prix-Sieg dürften für den Deutschen aber die verlorenen 5 WM-Punkte gewesen sein. Seine Hauptkontrahenten steckten aber in noch größeren Schwierigkeiten: Der als WM-Führender angereiste Andrea Adamo wurde im Qualifikationsrennen von der KTM des gestürzten Sacha Coenen getroffen und fuhr das Rennen mit total zerrissenem Shirt zu Ende. Der Zwischenfall hatte Blessuren zur Folge, die ihn auch noch am Sonntag behinderten. Mehr als Platz 10 bzw. 22 WM-Punkte waren unter diesen Umständen nicht möglich. Titelverteidiger Kay de Wolf (Husqvarna) stürzte sowohl im Qualifikationsrennen als auch im ersten Wertungslauf am Sonntag. Im zweiten Lauf am Sonntag blieb er konzentriert, profitierte am Ende von Längenfelders Sturz und holte den Laufsieg. Am Ende hatte er am Kegums-Wochenende 43 Punkte auf seinem Konto.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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