Vater von Ivano van Erp: «Ich sollte mich schon von ihm verabschieden»
Der Zustand von Ivano van Erp nach seinem Crash in Oss war so kritisch, dass das medizinische Personal den Vater schon auf das Schlimmste vorbereitete.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die positive Nachricht zuerst: Der Zustand von Ivano van Erp wird weiterhin als stabil angegeben. Die Folgen seines schweren Unfalls im zweiten MX2-Lauf von Oss scheinen aber im Moment noch unübersichtlich.
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Drama auf der Hausstrecke Die Strecke von Oss ist die Hausstrecke von Ivano. Den ersten Lauf beendete der Niederländer auf dem zweiten Platz hinter Mathis Valin (Kawasaki). Der verheerende Crash ereignete sich zu Beginn des zweiten Laufs. Ein Unfall-Chirurg wurde mit einem Traumahubschrauber an die Strecke gebracht. Ivano wurde nach der Erstversorgung mit dem Krankenwagen von Oss nach Nijmegen transportiert. Tragische Ereignisse während der Fahrt «Während der Fahrt wurden die Krankenschwestern unruhig», erklärt Vater Robert im Interview mit de Stentor. «Ich wurde aufgefordert, mich von meinem Sohn zu verabschieden.» Als er seinen Sohn liegen sah, wusste er sofort, dass sein Zustand sehr ernst war. «Achtzig Prozent der Menschen, denen so etwas passiert, schaffen es nicht einmal bis auf den Operationstisch», erklärt Robert. «Deshalb sollte ich mich auch von meinem Sohn verabschieden.»
Achtzig Prozent der Menschen, denen so etwas passiert, schaffen es nicht einmal bis auf den Operationstisch.Robert van Erp
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Ein weiter Weg steht bevor Ivano van Erp steht nun vor dem härtesten Aufgabe seines Lebens. «Jeder Tag zeigt wieder, wie stark du bist», meint Robert. Nach einem Aortenriss gilt eine Rückkehr in einen risikoreichen Leistungssport als extrem unwahrscheinlich.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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