Jeffrey Herlings zu Honda? KTM versucht ihn zu halten
Gleich mehrere Werksteams in der Motocross-Topkategorie MXGP suchen für 2026 einen Spitzenfahrer. Das könnte einen Erdrutsch auslösen, Jeffrey Herlings ist dabei einer der Hauptdarsteller.
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In der Motocross-WM gibt es derzeit viele Meldungen über die Stars aus den großen Werksteams der MXGP-Szene, deren Verträge Ende 2025 auslaufen. Einer der Protagonisten ist Jeffrey Herlings (Red Bull KTM). Der Sandkönig aus den Niederlanden, derzeit verletzt, Zeitpunkt der Rückkehr ungewiss, wird mit Honda in Verbindung gebracht, da deren Speerspitze Tim Gajser auch von Yamaha umworben wird.
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Herlings steht seit 2010 bei KTM in der WM unter Vertrag, ausgeschlossen ist sein Wechsel deswegen aber nicht. "Wir verhandeln mit ihm, der Deal ist aber noch nicht verlängert", sagte KTM-Rennchef Pit Beirer gegenüber SPEEDWEEK.com. Sollte der Wechsel zustande kommen, würde das einen Erdrutsch auslösen. Herlings bei Honda wäre medial zweifellos eine Bombe. Andererseits ist es für Honda ein Risiko, in der MXGP-Klasse auf den zuletzt verletzungsanfälligen bald 31-Jährigen zu setzen. Den letzten Titel holte "The Bullet" in der Saison 2021 im epischen Dreier-Finale in Mantua gegen Tim Gajser und Romain Febvre. Für Herlings wäre es zudem ein Riesenschritt, der wohl überlegt sein will: Sämtliche seiner 109 GP-Siege und fünf WM-Titel hat er für die Orangen aus Mattighofen geholt.
Ein ehemaliger Weltmeister soll dem Vernehmen nach Interesse an einer Rückkehr nach Europa haben – Tom Vialle. Der zweifache MX2-Champion könnte nach dem Gewinn der Lites-Supercross-Krone in den USA aber auch bei KTM in die 450er-Klasse und an die Seite von Aaron Plessinger befördert werden.
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