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TM-Werkspilot Max Nagl reiste ohne hohe Erwartungen zum GP-Showdown nach Imola. Der 31 Jahre alte Wahl-Belgier hatte wegen seines doppelt gebrochenen Fingers sechs Grand Prix in Serie versäumt. Das Comeback im bulgarischen Sevlievo war noch gescheitert. Vor zwei Wochen hatte sich der Vize-Weltmeister von 2009 und MXoN-Sieger von 2012 dann auch noch einem weiteren Eingriff unterziehen müssen.
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Im ersten Rennen von Imola reichten bei Nagl die Kräfte zu P13. Im zweiten Lauf klappte der Start noch besser. Nagl war in den ersten Kurven sogar auf P4 unterwegs. Am Ende kam der Weilheimer als Elfter an und sackte in Imola somit in Summe beachtliche 18 WM-Zähler ein. In der WM-Endabrechnung blieb es für den leidgeprüften Bayern beim 16. Platz. Zur Erinnerung: Nagl war zehn Wochen nicht mehr im Renn-Trimm im Sattel gesessen. "Das Rennen war heute hart für mich", gestand Nagl. "Ich bin nach der Verletzungspause aber mit meiner Leistung zufrieden. Ich habe erst vor zwei Wochen wieder richtig zu trainieren begonnen, vorher war mit dem Finger kein Krafttraining möglich. Ich habe während dieser Zeit etwa fünf Kilo an Muskelmassen verloren. Die Hand war schwach."
Nagl freut sich nun auf das Nationencross in Red Bud in den USA, wo er mit dem in Imola starken Henry Jacobi und Superstar Ken Roczen ein Team für Deutschland bilden wird. Nagl wird mit seiner ganzen Familie in die USA reisen. "Es ist immer cool, in die USA zu zu reisen. Ich habe mir die US-National-Rennen auf der Piste von Red Bud angesehen und muss sagen, die Strecke sieht cool aus."
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In Imola gab es am Wochenende ein wichtiges Meeting mit den TM-Verantwortlichen für 2019. Für die kommende Saison will Nagl demnächst seine Pläne bekanntgeben. Die Zukunft mit TM wackelt trotz der Achtungserfolge wie in Ottobiano mit GP-Rang 7. "Ich führe im Moment Gespräche mit zwei GP-Teams für das kommende Jahr. Es gibt aber leider noch nichts Konkretes. Ich hoffe, dass ich bis zum MXoN mehr weiß."
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