Francesco Bagnaia bestätigt: MotoGP-Vertrag für 2027 ist unterschrieben!
Francesco Bagnaia überzeugt zum MotoGP-Testauftakt in Buriram, verzichtet aber bewusst auf die Zeitenjagd. Hinter den Kulissen deutet sich bereits sein Wechsel für 2027 an.
Francesco Bagnaia hat beim
«Im Vergleich zum letzten Jahr war es viel besser. Letztes Jahr war der erste Testtag sehr schwierig, und heute habe ich mich vom Start weg mit dem neuen Bike besser gefühlt. So konnten wir den Tag gut planen und gut arbeiten», erklärte der ehemalige Weltmeister.
Aero im Fokus: Ducati macht Fortschritte, Bagnaia ist aber noch unentschieden
Besonders wichtig sei es gewesen, offene Fragen zum Aeropaket aus Malaysia zu klären: «Heute war es sehr wichtig, einige Zweifel an der Verkleidung zu vermeiden, die wir in Malaysia hatten, und ich denke, wir haben mit der neuen Verkleidung ziemlich gut gearbeitet.»
Am Ende stand für Bagnaia Rang 10 mit 0,416 Sekunden Rückstand zu Buche – ein Resultat, das nur bedingt die tatsächliche Performance widerspiegelte. «Ich bin meine schnellste Runde in der ersten Session gefahren, weil ich mich am Nachmittag auf einen Longrun konzentriert habe», sagte er.
«Ich hatte auch eine Sprintsimulation im letzten Teil des Tages. Ich habe noch einige Zweifel, es ist schwierig, aber morgen steht die lange Simulation an und wir müssen entscheiden, welche Verkleidung ich verwenden werde», erklärte der Italiener.
Die reine Zeitenjagd rückte am Samstag bewusst in den Hintergrund. «Ich will nicht zu früh zu viel riskieren, also warten wir ab. Die Strecke war schnell und bot guten Grip», ordnete Bagnaia seine Pace ein.
Dass er auf der Strecke entspannt und frisch wirkte, führte er vor allem auf das Vertrauen in sein Arbeitsgerät zurück: «Wenn du dich mit deinem Motorrad wohlfühlst, ist es ein Vergnügen zu fahren. Ich genieße das Fahren sehr – dann ist alles einfacher.»
Auch technisch gab es Fortschritte. Das neue Ride-Height-Device der GP26 funktioniere «gut» und helfe beim Anbremsen. Beim Tank setzte Bagnaia konsequent auf eine Lösung: «Ich habe nur den kleinen Tank verwendet, das war für mich wichtig.» Diese Vorgehensweise ist nachvollziehbar, denn in der jüngeren Vergangenheit hatte Bagnaia große Probleme mit der Sprint-Konfiguration.
Bei der Verkleidung testete Ducati parallel alte und neue Spezifikationen. «Am Morgen bin ich mit der alten gefahren, am Nachmittag mit der neuen», berichtete er. «Es gibt Vor- und Nachteile, wie immer. In Sachen Rundenzeit bringt die neue mehr, beim Handling verliert man ein bisschen. Es ist sehr ausgeglichen – man muss einfach entscheiden, welchen Weg man gehen will.»
Vertrag für 2027: Bagnaias Entscheidung ist gefallen
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Aussagen zu seiner Zukunft. Bagnaia ließ durchblicken, dass eine Entscheidung gefallen ist: «Ich konzentriere mich voll auf den Test und auf das erste Rennen. In ein paar Tagen werden alle Teamankündigungen kommen – wartet auf meine.»
Auf Nachfrage bestätigte er knapp: «Ja, ich habe entschieden.» Im Fahrerlager gilt ein
Auch eine Verbindung zu Yamaha machte zuletzt die Runde, doch das massive Formtief der Japaner schmälert derzeit die Attraktivität eines Engagements bei den Blauen deutlich.
Ergebnisse MotoGP Buriram-Test, Tag 1:
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Alex Marquez (E)
Ducati
1:29,262 min
2.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,129 sec
3.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,189
4.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,200
5.
Johann Zarco (F)
Honda
+0,205
6.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,224
7.
Joan Mir (E)
Honda
+0,232
8.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,278
9.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,381
10.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,416
11.
Brad Binder (ZA)
KTM
+0,495
12.
Luca Marini (I)
Honda
+0,512
13.
Jorge Martin (E)
Aprilia
+0,551
14.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,588
15.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,690
16.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,891
17.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,063
18.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+1,245
19.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,250
20.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+1,691
21.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+2,312
22.
Michele Pirro (I)
Ducati
+3,348
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