Ex-MotoGP-Ass Alex Hofmann: Premiere als «Lead-Kommentator» in Brünn
Im Rahmen der MotoGP-Übertragung aus Brünn lieferte Alex Hofmann beim österreichischen Privatsender ServusTV seine Premiere als Lead-Kommentator und hatte dabei Stefan Bradl an seiner Seite.
Die MotoGP-WM erlebte beim tschechischen Grand Prix in Brünn beim Sieg von Marc Marquez eine Hitzeschlacht erster Güte. Wer die engen und heißen Kabinen für die TV-Stationen auf der Start-Ziel-Geraden auf dem Automotodrom Brno kennt, weiß, dass auch die Kommentatoren und Experten vor Ort erschwerte Bedingungen vorfinden.
Beim österreichischen Privatsender ServusTV gab es diesmal bei der Kommentatoren-Crew eine Premiere. Erstmals wurde Alex Hofmann als «Lead-Kommentator» eines Rennwochenendes eingesetzt – ein Job, den sonst Christian Brugger und fallweise Philipp Krummholz ausfüllen. An Hofmanns Seite war in der Reporterkabine Experte und Honda-Testfahrer Stefan Bradl. In der Boxengasse und in der Startaufstellung waren Nicole Oberlechner und Sandro Cortese für die Stimmen zuständig.
Fakt ist: Die Rochade in der Servus-Kommentatoren-Kabine war schon länger geplant. Der Grund: ServusTV hält gemeinsam mit dem öffentlich rechtlichen Sender ORF auch die österreichischen Rechte an der Fußball-WM und ist daher aktuell mit voller Manpower in Nordamerika vor Ort. Zudem stand am Montagabend in Dallas auch noch das Match zwischen Österreich und Weltmeister Argentinien auf dem Programm.
«Am Ende des Tages ist die Änderung der Fußball-WM geschuldet», bestätigte der Wahl-Spanier Hofmann gegenüber SPEEDWEEK.com. «Es wurde dann nach Lösungen gesucht und wir haben uns dafür entschieden, lieber Stühle zu rücken anstatt neuen Personals zu positionieren. Ich habe ja bei Eurosport auch schon mal ein Rennen als Kommentator bestritten. Es war eigentlich nix kompliziertes. Es ist schon auch gut, mal wieder was anderes zu sehen. Es ist wie eine Weiterbildung.»
«Das Lenken der Themen kenne ich ja auch von den Moderationen. Bei einem Rennen ist es natürlich schon etwas mehr als eine Moderation, die oft nur ein paar Minuten dauert», führte Hofmann weiter aus. «Ein Rennwochenende ist als Kommentator schon auch sehr viel und man spürt dann schon auch die Stimme viel mehr. Als Co-Kommentator bist du meist ruhiger im Hintergrund und musst dann den wichtigen Moment erkennen. Man muss als Kommentator halt viel mehr Infos zusammentragen. Holiday-Hof kommt bei mir wieder rauf, wenn ich wieder Co. bin», schmunzelte Hofmann. In Assen wird die Aufteilung wieder so eingehalten wie in Brünn. Hofmann kündigte an: «Ab dem Sachsenring haben wir Bruggi dann wieder im Kommentar und Alina in der Box.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




