Von Moto2 in die Supersport-WM – Albert Arenas hat den Wechsel nicht bereut
Albert Arenas (Yamaha) ist einer von mittlerweile vielen Moto2-Piloten, die den Wechsel in die Supersport-WM erfolgreich gemeistert haben. Der Spanier ist gekommen um zu bleiben.
Seit Sandro Cortese 2018 die Supersport-WM gewann, haben viele weitere frühere Moto2-Piloten die mittlere Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft für sich entdeckt. Die Schweizer Randy Krummenacher (2019) und Dominique Aegerter (2021/2022) sowie die Italiener Andrea Locatelli (2020), Nicolò Bulega (2023) und Stefano Manzi (2025) haben ihren Karrieren mit dem Supersport-Titel neuen Schwung gegeben.
In der Supersport-WM 2026 läuft es auf Albert Arenas als Weltmeister hinaus. Mit drei Siegen und elf Podestplätzen in 14 Rennen führt der 29-Jährige die Serie um 56 Punkte an.
Obwohl Arenas in der Moto2 konkurrenzfähig war, entschied er sich bewusst für den Wechsel in das Superbike-Paddock und fühlt sich angekommen. «Mir geht es super. Offen gesagt bin ich vor allem sehr glücklich über die Chance, die mir Yamaha bietet», sagte der Spanier bei motosan.es. «Ich bin begeistert von der Arbeit des gesamten Teams. Ich hätte so viel Professionalität nicht erwartet. Sie sind unglaublich präzise. Ich bin wirklich überrascht. Und das ermöglicht es mir, mich noch weiter zu verbessern, denn ich bin selbst ein sehr methodischer und hart arbeitender Fahrer, und wir sind ein hervorragendes Team.»
Keinen Prototypen mehr zu fahren, stört Arenas nicht im Geringsten, außerdem hat er das Format der Supersport-WM liebgewonnen. «Letztendlich ist es als Fahrer, wenn ich meinen Helm aufsetze und am Start auf dem Motorrad sitze, sehr ähnlich. Im Grunde ist es dasselbe», sagte der Yamaha-Pilot über den Unterschied. «Aber eine Sache gefällt mir besonders gut: zwei Rennen. Zu Hause bereite ich mich auf Rennen vor, um Punkte zu holen. Und hier haben wir die Möglichkeit, das zweimal kurz hintereinander zu tun. Das finde ich super. Natürlich vermisse ich einige Strecken, das ist mir am meisten aufgefallen. Und am Anfang habe ich auch mehr Rennen, mehr Wochenenden vermisst. Aber jetzt habe ich eine Routine gefunden, bei der wir alle zwei Wochen Rennen haben. Zugegebenermaßen funktioniert das gut für mich; es gibt mir Zeit, mich richtig zu erholen, zu trainieren und mich vorzubereiten. Ich genieße das wirklich. Ich weiß nicht, wie die Sommerpause wird; sie wird lang sein. Vielleicht vermisse ich die Rennen, aber ehrlich gesagt bleibe ich lieber hier.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach