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Alex Marquez (Gresini-Ducati) gewinnt Zweikampf um Test-Bestzeit in Sepang!
Bis zum Schluss kämpfte Ass Marco Bezzecchi um die Sepang-Bestzeit. Doch nach drei hitzigen Tagen musste sich der WM-Dritte Vize-Champ Alex Marquez beugen. Ducati überzeugte im Finale wie eh und je.
MotoGP
Im Artikel erwähnt



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Vor einem Jahr hatte Gresini-Pilot Alex Marquez das dreitägige Intensivprogramm in Malaysia als schnellster MotoGP-Pilot abgeschlossen. Seine Zeit damals auf der GP24: 1:56,493 min. Und auch 2026 verlässt der nun 29-Jährige das Fahrerlager mit der Bestzeit. Das Ergebnis von drei Tagen auf einem Hybrid-Bike GP25/26: 1:56,402 min – macht unter vergleichbaren Bedingungen nach zwölf Monaten minus 0,091 sec. Längst ist das Hundertstel die passende MotoGP-Maßeinheit.
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Um bei der Zeitenspalterei zu bleiben. Alex Marquez schrammte damit 0,065 s am Streckenrekord Pecco Bagnaias vorbei – war aber zugleich 0,615 s schneller als beim letzten Malaysia-GP. Die Pole-Position hatte «AM73» im letzten November nur um 0,016 s verpasst. Ducati hat wieder alle Hausaufgaben erledigt Der Blick durch die Lupe nach Tag 3 in Sepang aber noch mehr als, dass Sepang-Spezialist Alex Marquez kein Tempo eingebüßt. Die Reihenfolge Marquez-Di Giannantonio-Marquez-Bagnaia wies bis kurz vor der Flagge alle vier Piloten mit offiziellem Ducati-Material in Form der hybriden, aktuellen Werksmaschine Ducati weiterhin als MotoGP-Macht aus. Ducati ließ Honda zum Auftakt der Sepang-Veranstaltung den Vortritt – doch zum Finale überrollten die Piloten mit Material von Ducati Corse das Feld. Dass sich das Leistungsbild womöglich nur minimal verschoben hat, zeigen die weiteren Ränge. Die Aprilia-Fahrer Bezzecchi und Fernandez konnten sich an Tag noch ehesten mit Ducati anlegen. Doch Bezzcchi verlor als Fünfter bereits 0,6, der Siebte Fernandez schon 0,8 s auf den frei auffahrenden Spitzenreiter.
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Es folgte ein Knäuel aus KTM- und Honda-Vertretern. Auf den Positionen 8–18 fanden sich alle Athleten der beiden Werke aus Österreich und Japan. Durch die Vereinheitlichung der RC16 als Resultat der sehr gesunden Basis vom Saisonende 2025 zeichnet sich ein Zusammenrücken des Quartetts ab.
KTM-Piloten rücken enger zusammen Apropos KTM. Pedro Acosta war einer der wenigen Piloten, die auch am Nachmittag noch auf die Stoppuhr schauten Zwei Stunden vor Schluss drückte der junge Spanier noch mittlere 1:57er-Runden ab und war damit, wenn auch ohne Verbesserung auf der Liste der kombinierten Zeiten, der Schnellste.
Nicht eindeutig das Bild bei Honda. Je weniger Grip der Kurs von Sepang hatte, desto eiliger ging es mit der RC213V um den Kurs. In der Hitze des Finales bauten alle Honda-Fahrer ab. Joan Mir blieb auf Platz 9 die Referenz, verlor aber eine halbe Sekunde im Vergleich zu Tag 2. Der Mallorquiner kam am Mittwoch auf eine 1:58 min, was umso mehr die Leistung von Tester Aleix Espargaro unterstreicht, der den Shakedown Tage zuvor nach 1:57,173 min an der Spitze abgeschlossen hatte. Wenn auch wenig überraschend, zeigt Yamaha Schwäche. Noch. Eine deutliche Steigerung innerhalb des V4-Projekts ist festzustellen, aber doch, gemessen an der alten Referenz und der Konkurrenz, wartet noch viel Arbeit auf die Technik-Mannschaft von Max Bartolini. Sowohl beim Sepang-Test 2025 als auch beim letzten GP war das ausgereifte Motorrad auf eine Runde deutlich, auf die Distanz etwas schneller.
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Im Finale des Sepang-Tests spielte das Wetter der MotoGP einen Streich – statt des angekündigten Regens blieb es bis zur Flagge um 18 Uhr trocken. Da die meisten Teams der Vorhersage geglaubt hatten, waren nahezu alle Reifen für eine späte Zeitenjagd verbraucht. Pecco Bagnaias Streckenrekord von 1:56,337 min, aufgestellt im Oktober 2024, überlebte damit auch den Sepang-Mammuttest 2026.
Sehr zufrieden sein dürfte Marc Marquez. Der Weltmeister meldete sich sowohl mit Speed (Platz 4) und Ausdauer (34 Runden) zurück. Einem WM-Start in Bestverfassung steht nichts im Weg. Finale Attacke von Aprilia-Frontmann Bezzecchi Nur wenige Piloten verbesserten sich in den letzten 90 Minuten der Hitzeschlacht. Ai Ogura rückte mit der Trackhouse-Aprilia auf Platz 11 und KTM-Routinier Binder verbesserte sich auf 13. Zur Freude des Yamaha-Lagers hobelte Toprak Razgatlioglu eine Sekunde ab. Die Nummer 7 setzte sich damit 0,02 s vor Honda-LCR-Rookie Diogo Moreira. Grinsen auch in der Tech3-Box – Enea Bastianini steigerte sich.
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Den entscheidenden Sprung machte Marco Bezzecchi. Der Racer aus Rimini überredete seine Braut im letzten Abdrücken zu einer 1:56,526 min. Damit kam «Bezz» bis auf 0,124 sec an die Bestzeit heran. Die schwarze Aprilia zog damit spät am Bologna-Werks-Duo mit Marc Marquez und Pecco Bagnaia vorbei. Durchaus spektakulär: Mit seiner späten Attacke drückte Bezzecchi sein Quali-Zeit vom GP um eine volle Sekunde. Italien bleibt auch in Malaysia vorne.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Alex Marquez (E)
Ducati
1:56,402 min
2.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,124 sec
3.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,383
4.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,387
5.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,527
6.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,728
7.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,843
8.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,851
9.
Joan Mir (E)
Honda
+0,866
10.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,888
11.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,924
12.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,178
13.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,188
14.
Maverick Vinales (E)
KTM
+1,197
15.
Johann Zarco (F)
Honda
+1,199
16.
Luca Marini (I)
Honda
+1,403
17.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,754
18.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,924
19.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+2,074
20.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+2,500
21.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+2,876
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2
Alex Márquez
467
3
Marco Bezzecchi
353
4
Pedro Acosta
307
5
Francesco Bagnaia
288
6
Fabio Di Giannantonio
262
7
Franco Morbidelli
231
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214
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