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Champion Marc Marquez (Ducati): Crash wegen Aerodynamik-Update

Marc Marquez beendete den MotoGP-Test in Sepang auf Rang 4. Dieser half ihm bei der Vorbereitung auf den Thailand-GP. Bei der Aerodynamik will er keine Experimente machen – man müsse aber offen sein.

Im Artikel erwähnt

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Marc Marquez kann mit dem Sepang-Test zufrieden sein. An den drei Tagen kam der Weltmeister nach seiner im Indonesien-GP erlittenen Schulterverletzung auf dem MotoGP-Bike wieder in Schwung – vier Monate war er nicht mehr auf seiner Ducati Desmosedici gesessen. Am ersten Tag erzielte der Spanier die Bestzeit, am Mittwoch landete er auf Rang 15, was aber nicht dramatisch war. Vielmehr haderte Marquez damit, dass aufgrund des einsetzenden Regens am Nachmittag die wichtigste Arbeit nicht abgeschlossen werden konnte: Die Evaluierung der Aerodynamik. Ducati wurde nervös, schließlich geht es darum, dass der Hersteller aus Borgo Panigale bis zum ersten Rennwochenende in Thailand eine Variante homologieren muss. Und während der Saison darf nur ein Update gebracht werden.

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An Tag 3 in Sepang fuhr Marquez die viertschnellste Zeit – auf den Schnellsten, Bruder Alex, hatte er 0,387 sec Rückstand. «Es war nicht schlecht, aber ich war über drei Zehntelsekunden langsamer als Alex», lachte der Champion in der anschließenden Medienrunde. «Ich absolvierte eine gute Sprint-Simulation. Es war nicht extrem schnell, aber wir hatten einen guten Abschluss. Wir hatten einen arbeitsreichen Tag und wir konnten alles abschließen, was wir geplant hatten.»

Wie erging es dem neunfachen Weltmeister körperlich mit der großen Hitze auf dem Sepang International Circuit? «Es war nicht schlecht, aber speziell heute Nachmittag musste ich feststellen, dass meine Position auf dem Motorrad nicht die beste war. Aber diese Tage halfen mir sehr viel, um für den Thailand-GP einen großen Schritt zu machen.»

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Hatte Marquez am Donnerstag bei seiner Desmosedici jene Spezifikationen verbaut, mit denen er das Rennwochenende in Buriram bestreiten wird? «Jene Teile, mit denen ich mich an den drei Tagen besser fühlte, hatte ich bei der Sprint-Simulation im Einsatz. Aber ich muss für den Thailand-GP noch ein besseres Verständnis haben, vor allem, was die Aerodynamik angeht.» Somit konnten MM93 und Ducati Lenovo keinen bedeutenden Schritt machen bei der Aerodynamik? «Hier war der erste Filter, beim Thailand-Test haben wir dann nur zwei Tage zur Verfügung. Aber die Performance ist gut», beruhigte der 32-Jährige.

Grip-Level sei unrealistisch

«Es fühlt sich für mich sehr ähnlich an», sagte Marquez zum Vergleich der GP26 mit dem Vorjahresmodell. «Wir haben uns in einigen Bereichen verbessert. Weil wir aber wissen, dass wir vom letzten Jahr eine gute Basis haben, versuchen wir bei anderen Dingen Fortschritte zu erzielen.» Nach sechs Testtagen war das Grip-Niveau auf der Strecke sehr hoch, weshalb es schwierig war, exakte Aussagen zu tätigen. «Der Grip, den wir auf der Strecke hatten, ist unrealistisch. Deshalb müssen wir während der Rennwochenenden ein besseres Verständnis aufbauen», betonte der Spanier. «Das Wichtigste für mich war es, dass ich mich hier am ersten Tag sofort gut gefühlt habe.»

Marquez hatte an seiner GP26 eine Aerodynamik, die jener der GP25 vom letzten Jahr sehr ähnlich war. «Wenn du ein neues Aerodynamik-Paket hast, dann musst du beim Bike die Balance anpassen. Am Vormittag habe ich eine andere Aero ausprobiert, dann bin ich in der ersten Kurve gestürzt – zum Glück war es in der Mitte der Kurve und ich war sehr langsam unterwegs. Die Balance beim Motorrad war stark verändert», haderte Marquez. «Wenn du konkurrenzfähig und schnell bist, ist es schwer, sich auf was anderes einzustellen. Man muss aber immer offen sein und neue Dinge ausprobieren.»

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Es scheint, dass der Weltmeister bei der Aerodynamik keine Experimente machen möchte und auf bewährtes setzt. Es wird sich zeigen, ob Gigi Dall’Igna beim Buriram-Test in gut zwei Wochen noch eine Wunder-Aero aus dem Hut zaubert.

Pos.

Fahrer

Hersteller

Zeiten

1.

Alex Marquez (E)

Ducati

1:56,402 min

2.

Marco Bezzecchi (I)

Aprilia

+0,124 sec

3.

Fabio Di Giannantonio (I)

Ducati

+0,383

4.

Marc Marquez (E)

Ducati

+0,387

5.

Francesco Bagnaia (I)

Ducati

+0,527

6.

Franco Morbidelli (I)

Ducati

+0,728

7.

Raul Fernandez (E)

Aprilia

+0,843

8.

Pedro Acosta (E)

KTM

+0,851

9.

Joan Mir (E)

Honda

+0,866

10.

Enea Bastianini (I)

KTM

+0,888

11.

Ai Ogura (J)

Aprilia

+0,924

12.

Alex Rins (E)

Yamaha

+1,178

13.

Brad Binder (ZA)

KTM

+1,188

14.

Maverick Vinales (E)

KTM

+1,197

15.

Johann Zarco (F)

Honda

+1,199

16.

Luca Marini (I)

Honda

+1,403

17.

Jack Miller (AUS)

Yamaha

+1,754

18.

Toprak Razgatlioglu (TR)

Yamaha

+1,924

19.

Diogo Moreira (BR)

Honda

+2,074

20.

Lorenzo Savadori (I)

Aprilia

+2,500

21.

Augusto Fernandez (E)

Yamaha

+2,876

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