Alex Rins: Gelingt die Rettungsaktion mit der neuen V4-Yamaha?
Trotz eines positiven Ausschlags in Mandalika 2025 ist Alex Rins seit seinem Wechsel zu Yamaha ein sportlicher Ausfall. Für den Spanier ist die neue V4-MotoGP-Yamaha der letzte Rettungsanker.
Gefühlt ist der Spanier Alex Rins schon eine Ewigkeit bei Yamaha unter Vertrag – doch im Gegensatz zu Teamkollege Fabio Quartararo ist der Katalane noch ein Youngster im Umgang mit der M1. Erst 2024 dockte Rins bei der offiziellen Yamaha-Mannschaft an Davor saß der inzwischen 30-Jährige auf der LCR-Honda von Gresini Racing – und damit auf einem MotoGP-Bike mit V-Motor. Erfahrung, die dem ganzen Projekt und der Rettung der Karriere nun zugutekommen soll.
Interessant: Seine größten Erfolge feierte der Spanier wiederum auf einem Renner mit Reihenmotor. Zwischen 2017 und 2022 holte Alex Rins immerhin fünf MotoGP-Siege für Suzuki. Doch dann wurde es, bedingt auch durch eine Serie heftiger Stürze mitsamt gravierender Verletzungen, immer ruhiger um den Familienvater, der wie etliche GP-Piloten eine zweite Heimat in Andorra gefunden hat.
Kein Glück hatte Rins auch mit seinem Timing. Denn mit dem Wechsel auf die M1 schlitterte er 2024 in den Höhepunkt der Krise seines Herstellers. Die letzten beiden Jahre endeten auf den Rängen 18 und 19 und damit weit unterhalb dem Niveau eines offiziellen Werksfahrers.
Nach einer effektvollen Lasershow griff Alex Rins auf der Event-Bühne zum Mikrofon: «Letztes Jahr habe ich am Ende der Saison richtig Fahrt aufgenommen – wobei der Grand Prix von Indonesien wahrscheinlich das beste Wochenende von allen war. Mit dem Start der Saison und der Teampräsentation hier in Jakarta fühle ich mich super motiviert. Ich möchte diese Energie, die ich heute in Indonesien mit den Fans gesammelt habe, mit in die Saison 2026 nehmen.»
Rins weiter: «Das neue Motorrad bietet uns mehr Entwicklungsmöglichkeiten, was ebenfalls sehr motivierend ist. Es liegt sehr viel Arbeit vor uns – aber das macht auch den Reiz aus. Ich weiß, dass die Verbindung von Yamaha und Yamaha Racing in Italien bereits extrem viel geleistet hat und uns eine Basis geschaffen hat, in der noch sehr viel steckt. Es ist eine neue Ära für Yamaha, und ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein.»
Offensichtlich ist, dass es für den Lockenkopf in den kommenden Monaten um alles geht. Während
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