Andrea Iannone (Ducati): Er macht sich wenig Hoffnung
Nach der Brustwirbelverletzung bangt Ducati-Star Andrea Iannone auch um seine Teilnahme am Aragón-GP. Immerhin gab ihm der Rennarzt für Freitag grünes Licht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Besonders grosse Hoffnungen macht sich Andrea Iannone nicht. Er bekam zwar vom Rennarzt in Aragón grünes Licht für die Teilnahme an den Trainings. Aber der Ducati-Werksfahrer, der sich im FP1 in Misano einen Knochenriss im T3-Brustwirbel zugezogen hat, hat Bedenken. "Die Schmerzen im Overkörpoer sind stark", sagt er.
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"Ich habe mich zwar nach dem Misano-GP von Tag zu Tag etwas besser gefühlt, aber ich habe immer noch starke Schmerzen im Oberkörper, wenn ich ihn belaste", sagte Andrea Iannone am Donnerstagnachmittag im Paddock des Aragón-GP. "Ich werde wohl erst im ersten freien Training am Freitag nach ein paar Runden wirklich verstehen, wie meine Situation wirklich aussieht. Ich werde mich bemühen, so gut zu fahren, wie es die Umstände erlauben. Aber es ist wichtig, dass ich spüre, wie es um mich bestellt ist. Wenn die Schmerzen zu stark sind, werde ich aufhören und nicht weiterfahren." "Ich weiss nicht, was ich vom FP1 erwarten soll. Ich habe eine gewisse Vorstellung... Aber ich will mich jetzt nicht mit unnötigen Gedanken belasten. Ich lasse das auf mich zukommen. Ich habe keine grossen Bedenken, dass sich die Verletzung durch einen neuerlichen Sturz verschlimmern könnte. Der Rennarzt war sehr freundlich und hilfreich. Ich weiss seine Aussagen sehr zu schätzen. Der Doktor hat mir klar gesagt, dass ich auf meinen Körper hören und das Handtuch werfen soll, wenn ich mich beim Fahren nicht wohl fühle und zu starke Schmerzen spüre. Ich will nicht langsam im Kreis rumfahren und das Feld auffüllen. Ich will hier nur weitermachen, wenn ich halbwegs Aussichten auf ein gutes Ergebnis habe. trotzdem bin ich froh, dass mir dieser Arzt nicht einfach ein Startverbot gegeben hat. Jetzt habe ich wenigstens die Chance, ein paar Runden zu fahren und rauszufinden, wie stark die Beschwerden beim Fahren sind."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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