Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Die Teammitglieder, Werke, Rennfahrer und MotoGP-Promoter Dorna sind sich einig: Der Argentinien-GP in Las Termas de Rio Hondo war der schwierigste Grand Prix der letzten 25 Jahre.
Werbung
Werbung
In Las Termas würden heute Zustände herrschen wie zum Beispiel in Spanien vor 40 Jahren, meinte ein MotoGP-Funktionär. Vieles wurde in letzter Minute fertig, manches gar nicht. Am Tag vor dem ersten Training wurde noch überall gepinselt, gebaut und gezimmert. Das Siegerpodest wurde erst im Laufe des Wochenendes erreicht.
Normalerweise reisen die ersten Dorna- und IRTA-Mitarbeiter bei einem Grand Prix sechs Tage vor den Rennen an, um die Infrastruktur zu checken, die eintreffenden Teams zu empfangen, die Boxen zuzuweisen und so weiter.
Werbung
Werbung
"In Las Termas ist alles in den letzten Tagen vor dem Training gemacht worden, vieles buchstäblich in letzter Minute", stellte Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta fest.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Das ist offenbar die südamerikanische Lebensart. Hätte der Grand Prix sieben Tage später stattgefunden, wäre alles rechtzeitig fertig gewesen.
"Vorteilhaft ist, dass die neue Rennstrecke in Argentinien wirklich schön und sicher ist", erklärte Carmelo Ezpeleta gegenüber SPEEDWEEK.com. Die verdreckte Piste sorgte für viel Unmut bei den Teams, Fahrern und ärgerte die Reifenhersteller Dunlop (Moto2 und Moto3) sowie Bridgestone (MotoGP).
Werbung
Werbung
Beim Eintreffen der ersten Teams schickten Dorna und IRTA zuerst einmal 25 Serienmotorräder auf die Rennstrecke, um den Asphalt einigermassen zu reinigen. Das nützte herzlich wenig. Die Lösung: Nächstes Jahr werden die ersten Delegationen der Dona und er Teamvereinigung IRTA (sie organisiert den Paddock und die Boxen) schon vier Wochen vor dem Rennen eintreffen und den Handwerkern und dem Veranstalter Beine machen. Fakt ist: Für den WM-Lauf Las Termas existiert ein Drei-Jahres-Vertrag, die argentinische Staatspräsidentin Kirchner hat sich persönlich bei der Dorna für den Deal eingesetzt. Aber von der Infrastruktur und von den organisatorischen Schwierigkeiten her war die erste Ausgabe des Las-Termas-GP höchstens mit Indonesien 1996 und 1997 vergleichbar.
Werbung
Werbung
Wenn die Teams im Paddock heute am ersten Trainingstag keinen Internet-Zugang haben, dann darf man sagen: In Argentinien lag einiges im Argen. Alle Moto2- und Moto3-Teams mussten in Zelten arbeiten, nur die MotoGP-Teams sind in den wenigen aber dafür großen Boxen untergebracht. Die Treppe zum großzügig ausgelegten Media Center bildete ein Gerüst, auf dem man von dem Gewackel seekrank werden konnte. Aber die Begeisterungsfähigkeit und die Leidenschaft der Fans machte viele Schwachstellen wett. Und mit 52.000 Zuschauern am Renntag durfte eigentlich auch niemand rechnen, denn die Piste liegt rund 1150 km von Buenes Aires entfernt.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.