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MotoGP-Transfermarkt: Der Startschuss für 2027 ist bereits gefallen!
Nicht nur die MotoGP-Piloten stehen vor einer intensiven Saison. Auch das Management der Athleten hat mit Blick auf 2027 viel vor. SPEEDWEEK.com sprach mit Martin- und Acosta-Manager Albert Valera.
MotoGP
Im Artikel erwähnt


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Bereits in einer Woche wird sich die erste Abordnung der MotoGP auf den Weg nach Südostasien machen, um über die Testmannschaften die Saison auch auf der Strecke mit den ersten Kilometern zu eröffnen. Auf dem Programm steht der Marathon-Test in Sepang. Los geht es am 29. Januar mit dem Shakedown für Tester, Rookies und die Yamaha-Piloten (die dank des Concessions-Rangs D ihrer Marke ebenfalls testberechtigt sind). Am 3. Februar entern dann alle 22 Stammfahrer für drei weitere Tage den Kurs in Malaysia. SPEEDWEEK.com wird an allen Tagen direkt aus Sepang berichten.
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Eine Besonderheit der Saison 2026: Mit Ausnahme der beiden Rookies Toprak Razgatlioglu (Pramac-Yamaha) und Diogo Moreira (LCR-Honda) sowie Altmeister Johann Zarco, ebenfalls bei LCR unter Vertrag, fahren alle anderen Athleten der Königsklasse auch um neue Vereinbarungen für 2027. Auch die Manager hinter den Spitzensportlern stehen also vor einer außergewöhnlich hitzigen Saison, die zum Teil bereits begonnen hat. Das verriet Albert Valera, der sich mit seinem Team um die Karriere etlicher GP-Piloten kümmert. Valera, der über Multi-Champion Jorge Lorenzo zu seinem Jobprofil kam, kümmert sich mit Jorge Martin, Pedro Acosta und den beiden Espargaro-Brüdern gleich um vier große Namen der Topliga. Dazu kommen weitere Fahrer in anderen Klassen, wie der hochgehandelte Moto3-Pilot Alvaro Carpe. Selbst die 13-jährige Chinesin Shiyu Chen, die 2026 im Asian Talent Cup aktiv ist, wird von Albert Valera betreut. Im Rahmen der Aprilia-Teampräsentation in Mailand, zu der Valera seinen Ex-Weltmeister Jorge Martin begleitete, sprach SPEEDWEEK.com den Manager auf die anstehenden Großverhandlungen an. «Um ehrlich zu sein – ich freue mich extrem auf das, was kommt, und auf die Aufgaben, die anstehen. Ich persönlich liebe die Situation, denn 2025 gab es ja viel weniger zu tun. Auch wenn die Überlegungen und Gespräche für 2027 zum Teil bereits im vergangenen Jahr gestartet sind.»
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Neben der Anzahl der Verträge werden die Verhandlungen auch einen anderen Charakter haben. Denn – Stand heute – können keine wasserdichten Aussagen über das beste Motorrad für 2027 gemacht werden. Mit dem neuen Regelwerk, das im kommenden Jahr einschneidende Veränderungen und damit komplette Neuentwicklungen inklusive neuem Reifenpartner nach sich zieht, haben die Debatten eine andere Qualität. Valera: «Sicher ist, geht es um die Funktion der Bikes, wird es eine blinde Entscheidung. Ich empfehle meinen Piloten, sich vor allem Gedanken zu machen, mit welcher Marke sie sich identifizieren, wenn sie mit Stolz repräsentieren würden. Eine wichtige Rolle spielen auch die Menschen und Positionen innerhalb der Teams. Es hilft, zu verstehen, mit wem man besonders gern zusammenarbeiten will. Mit diesen Dingen im Kopf können dann Gespräche beginnen – und Entscheidungen getroffen werden.»
Eine einheitliche Vorgehensweise gibt es bei den Verhandlungen nicht. «Manchmal sind es wir als Management, die den ersten Schritt machen und einen Hersteller kontaktieren und das Interesse für Verhandlungen bekunden. Es kommt aber genauso vor, dass wir zuerst angesprochen werden – wenn großes Interesse an einem Pilot besteht», berichtete der Spanier.
Während es unter den Herstellern bislang noch keine konkreten Aussagen zur Personalplanung ab 2027 gibt, geht Albert Valera fest davon aus, dass die heiße Phase des Transfermarkts unmittelbar bevorsteht. «Gewöhnlich dauert es bis zum Beginn der Europarennen (Ende April kommt die MotoGP nach vier Übersee-Events nach Jerez), bis es konkrete Verhandlungen über das folgende Jahr gibt. Ich gehe aber davon aus, dass es bereits in den kommenden Wochen sehr lebendig wird. Bereits bei den ersten Tests, spätestens bei den ersten Rennen, werden die Gespräche stattfinden.» Wenig überraschend verriet Albert Valera noch nicht, welche Verbindungen aktiviert oder reaktiviert wurden. Es ist kein Geheimnis, dass ein Management oftmals auf mehreren Gleisen verhandelt, um die beste Position für den Fahrer zu erreichen. Zudem wird der Fahrermarkt auch für 2027 dem Prinzip der Spitze folgen. In erster Instanz werden die großen Namen, angefangen beim Weltmeister, verhandelt.
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Mit Pedro Acosta hat Valera einen Diamanten in der Auslage. Schon in Bälde wird sich also auch KTM-Sportchef Pit Beirer mit Albert Valera über die Perspektiven für den 21-Jährigen austauschen müssen. Acosta selbst muss definieren, in welche Richtung die Gespräche für 2027 gehen sollen. Nach zwei sieglosen Jahren auf der RC16 wird sich der Doppelweltmeister auch außerhalb des KTM-Lagers – mit Hilfe von Albert Valera – umsehen.
Trotz der Katastrophen-Saison 2025, die für Jorge Martin im sportlichen Nichts endete, wird auch der «Martinator» weiter hoch im Kurs stehen und ausschließlich mit Werksteams für 2027 verhandeln. Mit 28 stehen dem selbstbewussten Madrilenen noch einige Jahre in der MotoGP bevor. Doch die Ausgangslage ist nun eine andere. Beste Karten wird Martins Teamkollege Marco Bezzecchi haben.
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