Martin zur neuen Crash-Regel: «Bei Regenrennen kann es zum Problem werden»
Die FIM hat für die MotoGP-Saison 2026 eine neue Regel für Stürze eingeführt. Aprilia-Pilot Jorge Martin sieht der Änderung grundsätzlich gelassen entgegen – es gibt aber strittige Situationen.
Diese Maßnahme soll die Sicherheit erhöhen, indem die Anwesenheit von Fahrern und Streckenposten in gefährdeten Bereichen vermieden wird. Die neue Regel wird zukünftig mit Sicherheit für Diskussionen sorgen und zu umstrittenen Situationen führen.
Aprilia-Pilot Jorge Martin sieht dieser Änderung generell gelassen entgegen, bei einigen Situationen könnte die neue Regel dennoch zum Problem werden. «Ich denke, das ist ganz normal. Wenn das Motorrad einmal steht, macht es normalerweise keinen Sinn, die Session fortzusetzen. Ich erinnere mich zwar an das Jahr 2024, als ich einmal im Sprint gestürzt bin und trotzdem noch Zehnter wurde. Wenn das Bike noch funktioniert, dann kannst du immer noch Punkte holen», grübelte der MotoGP-Weltmeister von 2024. «Bei Regenrennen kann es aber zum Problem werden. Manchmal stürzt du bei nassen Bedingungen sogar zweimal und du beendest das Rennen trotzdem als Zwölfter, weil viele andere Fahrer ebenfalls stürzen. Generell denke ich aber, dass diese Regel für die Sicherheit gut ist.»
Die Regelung gilt auch für die Qualifyings. «Wenn du im Qualifying einen Sturz hast, dann wechselst du normalerweise auch das Motorrad. Ich denke also, dass sich durch die neue Regel nicht viel ändern wird – das ist meine Meinung. Wenn du stürzt, dann kannst du für gewöhnlich nicht mehr mit diesem Bike fahren», meinte der «Martinator» abschließend.
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