Augusto Fernández: Gute Tipps von Pedrosa und Kallio
Der 25-jährige Augusto Fernández soll im GASGAS Factory Tech3-Team beweisen, dass auch ein MotoGP-Rookie mit der RC16 Erfolg haben kann. Seine Lernfortschritte sind deutlich erkennbar.
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Moto2-Weltmeister Augusto Fernández bekam nach dem Sepang-Test die erfreuliche Nachricht, dass er wie sein GASGAS-Teamkollege Pol Espargaró in der kommenden MotoGP-Saison die neuesten Werksmaschinen des Jahrgangs 2023 bekommen wird. Der 25-jährige Spanier hatte mit einigen guten Sessions-Zeiten aufhorchen lassen und sich als Rookie tadellos aus der Affäre gezogen.
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Fernández durfte als Klassenneuling als einziger Stammfahrer auch am dreitätigen Shake-down Test teilnehmen. Er wude aber für diesen ersten Wintertest 2023 von der Pierer Mobility Group noch einmal mit letztjährigen RC16-Maschinen auf die Strecke geschickt. Denn für den siebenfachen Moto2-GP-Sieger ging es um das Kennenlernen der MotoGP-Maschine und der Michelin-Reifen. Um die Weiterentwicklung der Bikes kümmerten sich die Routiniers Brad Binder und Jack Miller (Red Bull KTM) und Pol Espargaró (GASGAS). "Ich habe mich beim Sepang-Test auf die Anpassung meines Fahrstils konzentriert, denn da muss ich gegenüber der Moto2 einige Dinge verändern", erklärte Augusto im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Ich muss zuerst das Motorrad und sein Verhalten verstehen, bevor ich anfange, neue Teile auszuprobieren."
Der Finne Mika Kallio ist jetzt bei der Pierer-Gruppe nach Beendigung seiner Testfahrer-Tätigkeit als Riding Coach für die MotoGP-Fahrer beschäftigt. Auch Dani Pedrosa war beim IRTA-Test (10. bis 12. Februar) immer wieder mit dem Roller draußen auf der Rennstrecke zu sehen, um Eindrücke vom Motorrad und den Piloten zu sammeln.
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"Ja, ich habe eng mit Mika Kallio zusammengearbeitet, auch mit Dani, wir hatten einige gemeinsame Meetings", berichtete Augusto Fernández, der 2023 als einziger Rookie in der MotoGP-WM mitmischen wird. "Wir haben die Daten angeschaut und meine Fahrweise analysiert, um meine Performance zu verbessern. Das ist ganz sicher eine große Hilfe für mich."
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Der GASGAS-Werkspilot hatte sich für das erste dreitägige Aufeinandertreffen mit allen Stars keine genauen Ziele gesetzt. "Ich bin beim Shakedown-Test vorher sehr viel allein gefahren. Deshalb habe ich mich darauf gefreut, mehr Fahrer auf der Piste zu sehen und ein paar neue Linien zu entdecken, besonders von meinen Pierer-Kollegen Brad, Jack und Pol. Ich wollte mich nicht vorrangig die Rundenzeiten kümmern, sondern lieber danach trachten, meinen Fahrstil sicherer zu gestalten und ihn an die MotoGP-Klasse anzupassen."
Ducati hat die Tests erwartungsgemäß dominiert. Rechnet Augusto Fernández mit einer ähnlichen Überlegenheit der Roten wie in der Saison 2022? "Ja, natürlich ist Ducati nach dem vergangenen Jahr auch für die kommenden Saison in der Rolle des großen Favoriten. Sie sind die Referenz für alle andern. Aber ich denke, wir können mit unseren Motorrädern gute Ergebnisse erreichen", erklärte der 25-jährige Spanier, der ab Sommer 2022 beim österreichischen Hersteller als MotoGP-Kandidat gehandelt wurde, weil sich Oliveira nicht ins Tech3-Team abschieben lassen wollte und die Neulinge Remy Gardner und Raúl Fernández bei KTM nicht mehr erwünscht waren.
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