Bagnaia stürzte im Laufe des GP ab: «Marini fuhr außen an mir vorbei»
Einer Fast-Triumphfahrt am Sprint-Samstag folgte für Ducati-Werksfahrer Pecco Bagnaia 24 Stunden später eine herbe Enttäuschung. Im Großen Preis der USA in Austin wurde der Italiener durchgereicht.
Nur einen Tag zuvor sah Francesco Bagnaia wie der Sieger des dritten Sprints der MotoGP 2026 aus. Dass der Racer aus Turin am Ende von Jorge Martin abgefangen wurde, tat der Freude keinen entscheidenden Abbruch. Platz 2 nach den Patzern von Marc Marquez und Marco Bezzecchi, da schmeckte auch Rang 2 köstlich.
Als Bonus gab es noch eine bessere Ausgangslage für den GP. Denn nach der Strafversetzung von Bezzecchi in Reihe 2 tauschte der mit seinem Kumpel die Reihe und brauste von Platz 3 ins sechste Match der Saison.
Der Start ging dann aber gleich nach hinten los. Aus Runde 1 kehrte die Nummer 63 nur als Sechster zurück, während Bezzecchi bereits die Spitze übernommen hatte. Bagnaia zu der hektischen Anfangsphase: «Ich habe schon früh in Runde 2 gemerkt, dass ich heute nicht das gleiche gute Gefühl habe. Um ehrlich zu sein, ich wusste es bereits im Warm-up, als sich mein Motorrad schwer und ohne richtige Haftung angefühlt hat.»
Von der ersten Dusche erholt sich der Corse-Pilot dennoch gut. Eine Weile lang arbeitete sich Bagnaia wieder nach vorne, in Runde 7 fuhr er seine schnellste Runde und schloss sogar zu dem auf Platz 4 fahrenden Fabio Di Giannantonio auf.
«Ich denke, Fabio erging es vor mir ähnlich, er hatte keine Chance, der Gruppe an der Spitze zu folgen, und ich habe dann etwas Druck rausgenommen.»
Vorbeigehen konnte der aber nicht und schlimmer noch: Mit der weiteren Dauer des Rennens fiel die Performance des MotoGP-Doppelweltmeisters wie ein Kartenhaus zusammen.
Bitteres Finale – Bagnaia wurde vorgeführt
Im Finale reichte es nur noch zu Platz 10. Marc und Alex Marquez, Enea Bastianini, Raul Fernandez und Luca Marini – sie alle zogen am Zweiten des Sprints vorbei. Während die Nummer 63 lange Sichtkontakt zur Spitze hatte, fehlten an der Zielflagge über 14 Sekunden auf Dominator Marco Bezzecchi.
Pecco Bagnaia mit seiner Erklärung: «Wir haben ein echtes Problem mit dem Verschleiß am Hinterreifen. Ich habe alles versucht, den Reifen richtig zu behandeln, habe keine Rutscher provoziert. Aber selbst bei dieser Fahrweise hat sich der Reifen selbst zerstört In den letzten Runden war das Risiko, zu stürzen, sehr hoch. In der letzten Runde ging Luca Marini in der langen Rechtskurve (Turn 18) außen an mir vorbei.»
Damit fiel das Fazit von Pecco Bagnaia wieder einmal sehr gemischt aus. Auf einen starken Sprint folgte ein schwacher GP. In Zahlenausgedrückt: Der Athlet der VR46-Akademie verbesserte sich dank einer Fahrt mit Auszeichnung von Platz 13 auf 9. Nun liegt Bagnaia direkt hinter Alex Marquez, ist aber weiterhin der schlechteste Pilot der Ducati GP26.
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