Ogura zu Kompliment von Di Giannantonio: «Schön, dass Diggia das sagt!»
Aprilia-Pilot Ai Ogura erzählte vor dem Rennwochenende in Barcelona, wie er nach seinem ersten MotoGP-Podest in Le Mans gefeiert hat. Welches Ziel sich der Japaner für den Catalunya-GP gesetzt hat.
Ai Ogura erzielte in Le Mans sein erstes MotoGP-Podest. Der Trackhouse-Pilot zeigte mit der RS-GP eine beeindruckende Leistung und bescherte Aprilia gemeinsam mit den Werksfahrern Jorge Martin und Marco Bezzecchi den ersten Dreifachsieg in der Königsklasse der Motorrad-Weltmeisterschaft.
Der Japaner ist in diesem Jahr Stammgast in den Top-5, in seiner derzeitigen Form zählt er 2026 auch zu den Titelkandidaten. Hat er nach seinem dritten Platz in Le Mans ordentlich gefeiert? «Nein, es war sehr relaxed. Ich und meine Leute vom Team mussten sehr bald zum Flughafen und haben im Hotel etwas getrunken. Es war sehr schön», schmunzelte der 25-Jährige.
Mit dem ersten Podium im Gepäck dürfte Ogura mit viel Zuversicht in das Rennwochenende in Barcelona starten – dort wurde er letztes Jahr im Grand Prix Sechster. Dazu kommt, dass der Circuit de Barcelona-Catalunya der RS-GP normalerweise sehr gut liegt. «Wir werden nach dem Freitagmorgen sehen, ob ich hier mit dem Bike Vertrauen aufbauen kann oder nicht», meinte der Moto2-Weltmeister von 2024 zurückhaltend.
VR46-Ducati-Ass Fabio Di Giannantonio outete sich am Donnerstag in Barcelona als
Ogura will auf jeder Strecke besser sein als letztes Jahr
Wo sieht Ogura in Montmelo die größte Herausforderung für sich? «Mein Ziel für diese Saison ist es, bessere Ergebnisse als letztes Jahr zu erzielen – auf jeder Strecke. Letztes Jahr wurde ich Sechster, also ist es mein Ziel, dieses Mal weiter vorne zu landen», meinte er. Gibt es auf dem Kurs Abschnitte, die ihm mehr Probleme bereiten als andere? «Sektor 4. Für mich ist der vierte Sektor der wichtigste. Vor allem die letzten beiden Kurven sind schwierig für mich und gleichzeitig sehr wichtig.»
Eine der weiteren Stärken von Ogura ist der Umgang mit den Reifen. Könnte ihm dies auch in Barcelona für die letzten Runden zugutekommen? «Mit Sicherheit ist es gut, am Ende des Rennens noch etwas im Petto zu haben, aber gleichzeitig wollen wir auch den ersten Teil verbessern», gab er zu verstehen.
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