Brad Binder legte am Freitag im MotoGP-Zeittraining die siebtschnellste Zeit hin und sicherte sich mit seiner KTM den direkten Einzug ins Q2 des Aragon-GP. Warum es in Aragon endlich läuft.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Brad Binder war nach dem MotoGP-Freitag im Motorland Aragon positiv gestimmt. Der Red-Bull-KTM-Pilot fuhr die siebtschnellste Zeit. "Sweet, cool," begrüßte er die Interviewer, locker erzählte er weiter: "Ich bin froh, direkt im Q2 zu sein. Das ist gut, es ist eine Weile her." Um genau zu sein gelang ihm dies zuletzt beim Argentinien-GP vor drei Monaten. Seitdem scheiterte er auch mit dem Einzug in das Q2 über das Q1.
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Der Südafrikaner hob hervor, dass er den Freitag "ziemlich positiv" empfand. Hatte er im ersten freien Training "wirklich mit viel Untersteuern zu kämpfen", fand das Team am Nachmittag eine Lösung, die ihm "viel mehr Vertrauen in die Front" gab. "Das war großartig! Viel weniger Untersteuern. Ja, damit bin ich glücklich", strahlte Binder. Er ist der Meinung, dass das Momentum gut sei und man zum Samstag noch Dinge verbessern könne. Er sieht alles als "guten Schritt nach vorne für diese Strecke." Auf die Frage, was genau er gefunden habe, erklärte Binder, dass es sich um eine kleine Veränderung am Setup handelte. "Es war nur eine kleine Änderung, aber der Vorderreifen verhält sich nun besser." Er spürte mehr Vertrauen in die Front, die nicht sofort untersteuert.
Binder betonte die Bedeutung dieses Erfolges für das Team: "Ich denke, wir brauchen einen kleinen Schub im Team, denn jedes Mal, wenn wir reinkommen und außerhalb der Top-10 sind, ist das definitiv nicht unser Platz." Er ist zuversichtlich, dass sie mit kontinuierlicher Arbeit eine positive Entwicklung sehen werden. "Wir haben bei jedem Run eine kleine Verbesserung erzielt, und ich denke, wenn wir so weitermachen können, können wir hoffentlich auch morgen einen positiven Tag haben."
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Für das Qualifying erwartet Binder, dass die Streckenbedingungen noch besser sind, vorausgesetzt, es regnet nicht. Er äußerte die Hoffnung, dass die Startposition näher an der ersten Reihe liegen wird, als es in den vergangenen Rennen war. Im Schnitt startete er im Laufe der Saison um Position 15, also aus der fünften Reihe. Außerdem gelang es ihm dieses Jahr noch nicht, sich innerhalb der Top-10 zu qualifizieren. Das könnte sich in Aragon ändern.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ergebnisse MotoGP Aragon, Zeittraining (6. Juni):
1. Marc Márquez (E), Ducati, 1:46,397 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +0,204 sec 3. Maverick Viñales (E), KTM, +0,556 4. Joan Mir (E), Honda, +0,556 5. Pedro Acosta (E), KTM, +0,603 6. Johann Zarco (F), Honda, +0,661 7. Brad Binder (ZA), KTM, +0,699 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +0,733 9. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +0,788 10. Franco Morbidelli (I), Ducati, +0,816 11. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +0,825 12. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati , +0,844 13. Enea Bastianini (I), KTM, +1,074 14. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,083 15. Alex Rins (E), Yamaha, +1,112 16. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,155 17. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,226 18. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,445 19. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,726 20. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +1,893 21. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,104 Ergebnisse MotoGP Aragon, FP1 (6. Juni):
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1. Marc Marquez (E), Ducati, 1:46,974 min 2. Alex Marquez (E), Ducati, +0,970 sec 3. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +1,021 4. Alex Rins (E), Yamaha, +1,024 5. Maverick Vinales (E), KTM, +1,103 6. Pedro Acosta (E), KTM, +1,104 7. Joan Mir (E), Honda, +1,319 8. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +1,324 9. Franco Morbidelli (I), Ducati, +1,345 10. Francesco Bagnaia (I), Ducati, +1,508 11. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +1,514 12. Johann Zarco (F), Honda, +1,514 13. Brad Binder (ZA), KTM, +1,526 14. Jack Miller (AUS), Yamaha, +1,613 15. Augusto Fernandez (E), Yamaha, +1,618 16. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +1,679 17. Raúl Fernández (E), Aprilia, +1,956 18. Enea Bastianini (I), KTM, +2,189 19. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +2,461 20. Somkiat Chantra (T), Honda, +2,497 21. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +3,161
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