Crash-Report: Auf diesen Rennstrecken gab es 2025 die meisten MotoGP-Stürze
Auf eines war auch in der vergangenen Saison Verlass: Wo MotoGP gefahren wird, da passieren auch Stürze. SPEEDWEEK.com verrät, auf welcher Strecke die gelben Flaggen am häufigsten geschwenkt wurden.
Die gute Nachricht: Trotz einer insgesamt erhöhten Zahl von Stürzen in der MotoGP blieb die Königsklasse 2025 von dramatischen Sturzereignissen verschont. Kein Pilot erlitt schwerste oder gar lebensgefährliche Verletzungen. Die glimpfliche Darstellung hat nur Gültigkeit für die Topliga des Sports, denn die Moto3-Kollision mit
In der MotoGP selbst stieg die Anzahl der Abflüge von 335 auf 349, ein Plus, das alleine auf das Konto der nun 22 Events und damit mehr Sessions auf der Strecke ging. Legt man die Stürze 2026 auf die Veranstaltungen um, dann verringerte sich die Quote von 16,8 auf 15,6.
Nichts auf sich kommen als Sturzort Nummer 1 ließ, einmal mehr, die Traditionsrennstrecke von Le Mans. 70 Stürze und damit fast ein Fünftel aller Abflüge ereigneten sich während des Frankreich-GP. Absolut bemerkenswert: Le Mans führt die Auswertung nicht zum ersten Mal an. 2019, 2020, 2021 und 2023 hatten die Marshalls in Frankreich jeweils am meisten Arbeit. Während es 2024 hinter Jerez, Phillip Island und Mandalika «nur» zu Platz 4 gereicht hatte, brachte schlechtes Wetter den Franzosen nicht nur
Dass es für einen Spitzenplatz nicht unbedingt eine nasse Rennstrecke braucht, bewies ein anderer Traditionskurs: Assen. Der TT Circuit vermeldete bei der Jubiläumsausgabe 64 Abflüge.
Dahinter landeten mit Mandalika (59) und Austin (58) zwei Rennkurse außerhalb Europas. Platz fünf wiederum ging ins Mutterland der MotoGP. Auf dem Circuito de Jerez kamen die gelben Flaggen immerhin 56-mal zum Einsatz.
Erstaunliches ergab die Auswertung für den Portugal-GP. Während der Kurs von Portimao die Liste 2022 mit der historischen Bestmarke von 105 Stürzen angeführt hatte, purzelten dieses Jahr lediglich 34 Fahrer von ihren Renngeräten.
Dass es Konstanten im Sturzgeschehen gibt, zeigen zwei weitere Kandidaten. Wie schon 2024 landeten der Wüstenkurs von Doha und das Motorland Aragon auf den letzten Plätzen. «Nur» 27 Stürze wurden hier notiert. Oder andersherum: Diese Strecken dürfen sich als vergleichsweise sichere Austragungsorte der MotoGP bezeichnen.
Und die beiden Events auf deutschsprachigem Boden? Während der Sachsenring wie schon in der Vergangenheit im oberen Bereich auftauchte – 2025 waren es 54 Vorfälle –, erscheint der Red Bull Ring in der Steiermark mit 33 Stürzen erst auf Position 17.
Die zehn Rennstrecken mit den meisten MotoGP-Stürzen 2025:
Le Mans 70 Stürze
Assen 64
Mandalika 59
Austin 58
Jerez 56
Motegi 56
Balaton Park 55
Sachsenring 54
Sepang 49
Misano 44
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