Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Für den ehemalige Superbike-Weltmeister Colin Edwards war der erste offizielle MotoGP-Testtag in Sepang zum Vergessen – kein neues Gefühl für den FTR-Kawasaki-Fahrer aus dem Team NGM Mobile Forward, denn schon bei den Claiming-Rule-Elektronik-Tests an selber Stätte gab es wenig zu lachen. Am Sonntag wurde das Motorrad erst zehn Minuten vor Feierabend überhaupt fertig, am Montag regnete es.
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Heute Dienstag langen die Probleme wieder woanders. "Das grösste Problem heute war ich", gestand der bald 39-jährige Texaner. "Eine alte Nackenverletzung hat sich bemerkbar gemacht, das war ein mörderischer Tag. Ich hatte 2009 bei einem Sturz auf dem Sachsenring ein Schleudertrauma erlitten, das macht sich nun wieder bemerkbar." Edwards erklärt, warum die Nackenprobleme wieder akut wurden: "Letzte Woche war es passiert. Ich bin nicht gestürzt, ich habe gar nichts gemacht. Aber ich vermute, dass ich eine falsche Bewegung oder so was gemacht habe. Ich würde mich am liebsten notschlachten, im Moment ist der Nacken ein grosses Problem", meinte der Amerikaner, schlecht gelaunt wie selten sonst.
Trotz der Schmerzen hatte der Routinier wenigstens 25 Runden absolviert. "Wir haben zum ersten Mal die Traktionskontrolle getestet. Die Mappings sind jetzt mal o.k. bei der Gasannahme müssen wir noch weiter daran arbeiten."
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Edwards ahnt bereits jetzt, dass ihm nach der Saison 2012 auf der brachialen Suter-BMW auf mit der FTR-Kawasaki eine hartes Jahr blüht. "Wir haben eine Menge Chattering, überall auf der Strecke. Sogar in den langsamen Passagen. Wir müssen mit der Balance spielen, um den Gründen dafür auf die Spur zu kommen. Das Chattering hat nichts mit den Temperaturen hier zu tun, Chattering ist Chattering. Sepang deckt diese Schwäche gnadenlos auf. Wenn du in Sepang kein Chattering hat, hast du es nirgends. Wenn du aber hier damit kämpfst, wird es dich das ganze Jahr verfolgen", befürchtet der Forward-Fahrer.
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