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Ex-Weltmeister Johnny Cecotto feiert seinen 70. Geburtstag

In der Motorrad-WM war der Venezolaner Johnny Cecotto ein echter Shootingstar. Er wurde mit nur 19 Jahren der bis dahin jüngste Weltmeister der Geschichte. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.

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Venezuela war lange Zeit keine Motorsport-Hochburg, brachte jedoch einige der größten Rennfahrer hervor. Einer von ihnen ist Johnny Cecotto, der quasi aus dem Nichts kam und 1975 auf Yamaha Weltmeister in der 350er-Klasse wurde. Am heutigen 25. Januar tritt er in den Club der 70-Jährigen ein.

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Als 19-Jähriger war er der jüngste Weltmeister in der bis dahin 26 Jahre alten Geschichte der Motorrad-WM. Schon sein WM-Debüt war eine Sensation: Beim Saisonauftakt Ende März im französischen Le Castellet gewann er sowohl das Rennen der 250- als auch der 350-ccm-Klasse. In der 350er-Kategorie siegte er mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten – niemand Geringerem als dem zu diesem Zeitpunkt 14-fachen Weltmeister Giacomo Agostini.

Der damalige Yamaha-Importeur entdeckte Cecottos Talent

Geboren wurde Alberto «Johnny» Cecotto Persello am 25. Januar 1956 in Venezuelas Hauptstadt Caracas, wo er später auch Maschinenbau studierte. Seine Karriere wurde maßgeblich gefördert von Andreas Ippolito, dem venezolanischen Yamaha-Importeur «Venemotos», damaligen Vorsitzenden des venezolanischen Motorradverbandes und Vater des späteren FIM-Präsidenten Vito Ippolito.

Ippolito entdeckte Cecotto, als dieser erst 16 Jahre alt war, und verfolgte mit ihm ein klares Ziel: schnellstmöglich in die Motorrad-WM und dort an die Spitze. Nach zwei nationalen Titeln in der 350-ccm-Klasse wurde dieses Ziel 1975 erreicht. Von zehn WM-Rennen gewann er vier und wurde einmal Zweiter. Weitere Zielankünfte blieben aus, da er sein Draufgängertum oft mit Stürzen bezahlte. Ähnlich verlief die Saison in der Viertelliterklasse: Zwei Siege und zwei zweite Plätze aus elf Rennen, der Rest waren Ausfälle.

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1976 dominierten Harley-Davidson (Aermacchi) und Walter Villa die mittleren Hubraumklassen. Cecotto belegte in der 350er-Klasse mit zwei Siegen, zwei zweiten Plätzen sowie einem vierten und einem achten Rang den zweiten Gesamtrang. Zudem debütierte er in der 500-ccm-Klasse und wurde beim Saisonauftakt in Le Mans Zweiter. Es blieb sein einziges zählbares Ergebnis in dieser Klasse. Auch seine Siege in der Formel 750 zu Saisonbeginn in Daytona und San Carlos blieben seine einzigen Erfolge dort.

Als die Motorrad-WM erstmals in Venezuela gastierte

1961 fand mit dem WM-Finale in Buenos Aires erstmals ein Grand Prix ausserhalb Europas statt. 1977 wurde erstmals ein WM-Lauf in Venezuela ausgetragen, dem 1978 und 1979 zwei weitere folgten. Beim 350er-Rennen 1977 in San Carlos feierte Cecotto den erwarteten Heimsieg. Sein Fokus lag jedoch auf der Königsklasse. Dort wurde er Vierter und nach längerer Verletzungspause im schwedischen Anderstorp Zweiter. Anschließend gewann er in Imatra seinen ersten 500er-GP-Sieg und legte in Brünn direkt nach. Gleichzeitig feierte er dort seinen zweiten Saisonsieg in der 350-ccm-Klasse. Trotz nur zweier Resultate wurde er Neunter, in der 500er-Klasse belegte er Rang vier.

1978 platzierte er sich auf Platz drei der Gesamtwertung. Mit einem weiteren GP-Sieg in Assen sowie zwei zusätzlichen Podestplätzen bestätigte er seine Weltklasse. Parallel startete er in der Formel-750-WM. In 18 Rennen erzielte er vier Siege und sieben weitere Podestplätze und ging als einer von nur drei offiziellen Formel-750-Weltmeistern in die Geschichte ein. 1979 wurde er dort nochmals WM-Dritter.

1980 feierte er in Misano in der 350-ccm-Klasse seinen 14. und letzten GP-Sieg und wurde erneut WM-Vierter.

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Karriere im Automobil-Rennsport als F1-Teamkollege von Ayrton Senna

Parallel begann er seine Karriere im Formelsport. Nach drei Jahren in der Formel 2 erhielt er 1983 beim Team Theodore die Chance in der Formel 1. Mit Platz sechs beim Grand Prix USA-West in Long Beach holte er einen WM-Punkt – den einzigen des Teams in dieser Saison.

Ein Jahr später wechselte er zu Toleman und wurde Teamkollege von Ayrton Senna. Doch beim zehnten Grand Prix des Jahres in Brands Hatch erlitt er im Qualifying einen schweren Unfall, bei dem er sich beide Beine brach. Damit endete seine Formelkarriere. Insgesamt bestritt er 18 Formel-1-Rennen.

Nach langer Rekonvaleszenz kehrte er 1988 mit Mercedes-Benz in die DTM zurück. Dies war der Beginn einer erfolgreichen Tourenwagenkarriere, die ihn bald zu BMW führte. 1989 wurde er Gesamtsiebter in der DTM und gewann die italienische Tourenwagenmeisterschaft. 1992 siegte er gemeinsam mit Christian Danner und Marc Duez beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. 1994 gewann er den ADAC GT Cup, 1995 den erstmals ausgetragenen Super Tourenwagen Cup (STW) und 1999 erneut den STW-Titel.

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2001 gewann er die neue V8-Star-Serie. 2003 beendete der inzwischen in Italien lebende Venezolaner endgültig seine Profikarriere.

Besonders gute Erinnerungen dürfte Cecotto an den Sachsenring haben: 1998 gewann er dort sowohl Sprint- als auch Hauptrennen der STW-Meisterschaft und sicherte sich am Saisonende den Titel.

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