Fabio Di Giannantonio (7.): «Wie ein Arzt vorgehen»
Am ersten Tag des Australien-GP auf Phillip Island setzte Gresini-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio seine Bewerbungsfahrt für einen MotoGP-Platz als Siebter fort.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
Weiterlesen
Werbung
Fabio Di Giannantonio löste nach Rang 16 im FP1 als Siebter des Nachmittags sein Q2-Ticket doch souverän. "Das war ein guter Tag", stellte er danach zufrieden fest. "Ich bin super-happy, weil das Gefühl am Morgen noch nicht großartig war. Ich hatte etwas Mühe mit der Front, vor allem in den schnellen Kurven. Ich habe mich nicht so wohl gefühlt wie in Mandalika." In Indonesien fixierte der Römer am vergangenen Sonntag als Vierter bekanntlich seine bisherige MotoGP-Bestleistung.
Werbung
Werbung
"Wenn du gerade erst eine gute Performance gezeigt hast, ist es auch wichtig, auf die Weise weiterzumachen. Ich wollte dieses Wochenende also wirklich gut beginnen", unterstrich der Gresini-Ducati-Pilot. "Ich war daher ein bisschen besorgt, die Jungs in der Box haben dann aber einen großartigen Job gemacht. In der Practice-Session war das Bike großartig, ich konnte in den schnellen Kurven ziemlich stark pushen und mein Gefühl wiederfinden. So ist auch der Speed zurückgekommen. Wir waren die gesamte Session hindurch schnell, auch mit dem Medium-Hinterreifen. Das war sehr wichtig und deshalb glaube ich, dass wir heute sehr viel Positives mitnehmen."
Ducati-Markenkollege und WM-Leader Pecco Bagnaia strauchelte als Elfter und klagte über Probleme in der Beschleunigung. Bei "Diggia" war das auf der GP22 nicht der Fall.
Werbung
Werbung
"Nein, in meinem Fall ist es nur in den langen Kurven wie 2, 6, 9 und in den letzten zwei Kurven so, dass ich mit der Front in der Kurvenmitte Mühe habe. Da habe ich ein bisschen das Gefühl, dass das Vorderrad einklappt. Ich glaube, wir müssen uns in dem Bereich verbessern. Trotzdem waren wir aber schnell und wenn du in so einer Situation bist, ist es immer kritisch, das Motorrad anzurühren. Du kannst vielleicht ein Zehntel gewinnen, aber auf der anderen Seite kannst du auch das Gefühl verlieren. Du muss wie ein Arzt sehr chirurgisch vorgehen", schmunzelte der 25-jährige Italiener.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
Weiterlesen
Ergebnis MotoGP Practice, Phillip Island (20.10.):
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.