Am Freitag nach dem FP2 übten die meisten Fahrer einen «bike change» für ein mögliches «flag to flag»-Rennen. Franco Morbidelli ging zu schwungvoll ans Werk und machte fast einen Kopfstand.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Petronas-Yamaha-SRT-Pilot Franco Morbidelli brauste in Brünn auf Platz 2 und jubelte über seinen ersten MotoGP-Podestplatz. Eine Woche später erlebte er beim ersten Spielberg-GP nach dem verunglückten Angriff von Johann Zarco den 320-km/h Horrorcrash vor dem Turn 3. Seine M1-Yamaha flog wie ein Torpedo Richtung Turn 3 und verfehlte Viñales und Rossi nur knapp. "Morbido" kam mit dem Schrecken davon, Zarco muss morgen an der rechten Hand operiert werden.
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Der 25-jährige Rossi-Schützling Franco Morbidelli hatte in Spielberg schon am Freitag eine Schrecksekunde zu überstehen, als er nach dem feuchten FP2 einen "bike change" übte und vor seiner Box von einem Motorrad auf das andere sprang. Denn die Wettervorhersagen kündigten weiterhin wechselhaftes Wetter an. Und da in der MotoGP-WM seit 2005 "flag to flag"-Races stattfinden, also bei einsetzendem Regen nicht abgebrochen wird, weil bei auftrocknender Piste keine Hektik in der Boxengasse (wegen Radwechseln) erwünscht ist, wollte Morbidelli den fliegenden Motorradwechsel rechtzeitig für den Sonntag üben.
Aber der Moto2-Weltmeister von 2017 ging ein bisschen zu hektisch und schwungvoll ans Werk und wäre beim zu heftigen Abbremsen beinahe kopfüber über seine Ersatz-Yamaha geschleudert worden, wie unser Bild zeigt.
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Doch Frankys langjähriger Mechaniker Stewart Miller erwies sich als Fels in der Brandung. Er hielt die M1 kräftig und konzetriert fest – und ermöglichte dem Fahrer dadurch eine einigermaßen sanfte Landung. Der Schotte Miller war schon 2017 im Marc VDS-Team an der Seite von Morbidelli tätig, als er die Moto2-WM gewann und begleitet ihn jetzt schon das dritte Jahr in der MotoGP-WM.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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