Frischling Aldeguer: «Mental und körperlich am Ende»
In der MotoGP-Weltmeisterschaft 2025 sehen wir drei Rookies: Gresini-Ducati-Youngster Fermin Aldeguer war während des Sepang-Tests der beste von ihnen. Wie er seine Leistung in Malaysia einschätzt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Auf den Plätzen 11, 14 und 19 beendeten die drei MotoGP-Rookies Fermin Aldeguer (Gresini Ducati), Ai Ogura (Trackhouse Aprilia) und Somkiat Chantra (LCR Honda Idemitsu) die drei Testtage in der Hitze Malaysias auf dem Sepang International Circuit.
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0,908 sec büßte Aldeguer in der kombinierten Zeitenliste aller Tage auf seinen Gresini-Teamkollegen Alex Marquez ein, der für die Bestzeit sorgte und um winzige 0,007 sec besser war als Vizeweltmeister Pecco Bagnaia auf Platz 2. Beeindruckend: Aldeguer fuhr während seiner Sprintrennen-Simulationen über zehn Runden 1:58er-Zeiten, was eine sehr respektable Pace darstellt.
"Für mich war wichtig zu sehen, wie ich mich gegenüber meiner Simulation während des Shakedowns entwickelt habe", erzählte der mit 19 Jahren Jüngste im Feld. "Mir gelang ein Schritt, meine schnellste Runde und meine Pace waren besser. Bis an die Spitze habe ich aber noch einen langen Weg vor mir. Aber wenn wir weiterarbeiten, dann kommt das. Ich brauche nur mehr Runden. Und ich muss noch viel lernen: Wie ich die Elektronik und die Reifen nutze. Positiv ist, dass ich schon auf einem guten Level bin, aber noch einigen Spielraum nach oben habe. Mein Gefühl auf dem Motorrad war besser, als die Rundenzeit aussagt. Ich habe auch nicht alle meine Reifen eingesetzt, um auf Zeitenjagd zu gehen."
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Auf den Fünften Marc Marquez aus dem Ducati-Werksteam verlor Aldeguer lediglich 0,359 sec, was er in seiner zurückhaltenden Art als "positiv" bezeichnete. "Meine Zeit wird kommen", ist der Spanier überzeugt. "Nach den sechs Tagen in Sepang bin ich mental und körperlich am Ende." Und ergänzte schmunzelnd: "Körperlich bin ich aber bereit für das erste Rennen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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