Jack Miller (KTM): Airbag nach Highsider explodiert
Jack Miller stürzte am Freitag in Valencia mit der Red-Bull-KTM einmal heftig, einmal etwas harmloser. Trotzdem schaffte er Platz 9 und zeigte sich happy.
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Der unerschrockene Red Bull-KTM-Werkspilot Jack Miller stürzte im 60 Minuten langen Zeittraining am Freitagnachmittag gleich zweimal, schaffte aber mit Platz 9 trotzdem den direkten Einzug ins Qualifying-2. Zuerst flog der Australier nach einem wilden Highsider in Turn 3 spektakulär durch die Luft, dann erwischte es ihn noch einmal im Turn 4.
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"Mir ist nichts passiert, ich bin in Ordnung. Ich bin happy mit diesem Freitag", schilderte Jack. "Beim ersten Crash hatte ich vorne einen leichten Rutscher, ich habe das Gas zugedreht, aber wir hatten den Motor mager eingestellt, dann hörte ich Aussetzer, weil ich nicht genug Gas gegeben habe und das Gas nicht weit genug zugedreht habe. Deshalb ist der Motor nicht sauber gelaufen, ich bin quer gestanden, und als ich beschleunigen wollte, ist alles aus dem Ruder gelaufen. Ich bin heftig auf den Asphalt geknallt, aber ich konnte aufstehen und mit dem zweiten Motorrad noch einmal rausfahren."
"Ich habe dann eine anständige Rundenzeit geschafft und wollte mich weiter verbessern, aber dann habe ich ein bisschen zu hart gepusht. Ich hatten einen argen Rutscher, das Bike hat sich aufgeschaukelt – und dann bin ich gepurzelt. Trotzdem bin ich glimpflich davongekommen, nur die Schulter schmerzt etwas. Gott sei Dank hat sich der Airbag schon geöffnet, als ich durch die Luft geflogen bin… Ehrlich gesagt, es gibt kein besseres Gefühl als wenn du spürst, dass dieser Airbag explodiert und dann deine Knochen schützt. Ich wünschte, ich könnte dieses Feeling beschreiben."
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"Insgesamt haben wir hier ein Motorrad, das hier in Valencia gut funktioniert. Außerdem ist das eine Rennstrecke, die mir gefällt, ich fahre mit Freude hier. Jetzt möchte ich am Samstag weitere Stürze vermeiden und meine Rundenzeit im Q2 noch etwas verbessern." "Der neu asphaltierte Belag ist perfekt", stellte "Thriller Miller" fest. "Der frische Asphalt ist komplett schwarz, aber trotzdem offenbarte er ab der ersten Runde Freitagfrüh einen fantastischen Grip. Trotz der kühlen Temperaturen bringen wir die Reifen gut zum Arbeiten. Wir konnten sofort 1:31-min-Runden fahren; mit solchen Zeiten hätte man hier im Vorjahr im Rennen noch auf und davon fahren können."
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Ein Blick auf die Zeiten vom Valencia-GP 2022: Brad Binder gelang die schnellste Rennrunde mit 1:31,192 min. Im Qualifying-2 sicherte sich Jorge Martin (Pramac Ducati) die Bestzeit mit 1:29,621 min. Den besten Top-Speed schaffte Enea Bastianini 2022 auf der Gresini-Ducati mit 337,0 km/h.
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