Nach Analyse- und Aufräumtag: Die Yamaha-MotoGP-Piloten fahren wieder!
Tag 2 des wichtigen Sepang-Tests hatte für Yamaha in einer ausgewachsenen Katastrophe geendet. Während Toprak und Miller das Fahrerlager aufräumten, schwitzten die Techniker. Jetzt geht es weiter.
Nach dem
Während die Yamaha-Techniker in einer Dreiecks-Analyse mit dem Werk in Japan und dem zeitlich sieben Stunden hinterherhinkenden Rennsport-Hauptquartier in Italien versuchten, den Vorfall zu klären, hatten die Piloten frei. Nachdem das tägliche Fitnessprogramm abgeschlossen war – Jack Miller hatte eine Rennradrunde abgespult – verblüffte das Pramac-Duo mit einem Mix aus PR-Gag und freiwilliger sozialer Arbeit. Toprak Razgatlıoglu und Jack Miller enterten das Vehikel der Servicekräfte – und räumten auf. Toprak pilotierte, Miller leerte alle Mülleimer direkt hinter der Boxenanlage. Ob danach eine weitere Dusche notwendig war, ist nicht bekannt.
Am dritten Tag des Sepang bleibt den Yamaha-Fahrern eine weitere Aufräumaktion erspart. Heute sind wieder ihre Dienste als MotoGP-Tester gefragt. Yamaha Racing entschied sich in den Morgenstunden, den Test mit allen Piloten fortzusetzen. Vor allem für Toprak Razgatlioglu dürfte der weitere Fahrtag in Sepang von großer Bedeutung sein.
Beim Shakedown war «El Turco» auf der für ihn neuen Piste sehr schnell in Fahrt gekommen – um im Vergleich mit den routinierten MotoGP-Stammpiloten nicht nur ins hintere Feld, sondern auch hinter Honda-Rookie Diogo Moreira zurückzufallen. Nach der ersten Stunde an Tag 3 fehlen dem Yamaha-Hoffnungsträger 2,9 s auf Spitzenreiter Alex Marquez (Ducati). Schnellster M1-Pilot ist aktuell Alex Rins auf Position 11.
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