KTM-Star Jack Miller buchte im Sprintrennen von Mandalika den 9. Platz, was seinen Leistungen im Training entsprach. Leicht peinlich war nur der Ausrutscher auf dem Rückweg in die Boxengasse.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Neunter am Freitag, Zehnter im Qualifying, abermals Neunter im Sprint-Rennen: Jack Miller fand beim Indonesien-Grand Prix seinen Rhythmus im vorderen Mittelfeld der MotoGP-Klasse, mit positiven Noten wie dem enormen Reifengrip am Hinterrad der jüngsten KTM-Werksmaschine mit Karbonrahmen, und mit negativen Aspekten wie dem Untersteuern in den rutschigeren Sektionen der Piste, die auch am zweiten Tag auf der Mandalika-Piste noch Fragezeichen aufwarfen.
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Nur mit seinem Missgeschick nach dem Ende des Sprints war Miller nicht einverstanden. "Ich stürzte in der Boxengasse auf dem Rückweg zur KTM-Box. Das war eines der dümmsten Dinge, die ich je getan habe", grinste er verlegen. "Ich hatte eine Hand auf dem Benzintank, zum Ausruhen. Dann sah ich 70 km/h auf dem Tacho und griff in die Bremse, um noch ein bisschen langsamer zu werden. Offensichtlich waren die Reifen nach der Auslaufrunde bereits kalt, und, whack, lag ich auf meinem Gesicht! Es war nicht ideal. Ich stand wieder auf, die anderen Jungs schlängelten sich an mir vorbei, ich winkte zur Entschuldigung…"
Trotzdem zog der Australier einmal mehr eine positive Tagesbilanz. "Im Qualifying-2 ging es hauptsächlich darum, eine Runde ohne irgendeinen Zwischenfall zustande zu bringen. Die anderen waren extrem schnell, und ich hatte mit einem wegrubbelnden Vorderrad zu tun, was mich, wie jeder sehen konnte, schon das ganze Wochenende beschäftigt hat. Alles in allem war es nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste Qualifying", kommentierte er seinen zehnten Platz in der Startaufstellung.
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Im Rennen sei er zunächst gut vom Fleck gekommen, erzählte "Thriller Miller" weiter. "Dann drehte das Hinterrad durch, ich kam von der Ideallinie ab und griff in die Kupplung, um das Spinning zu kontrollieren. Ich war am Hinterrad von Di Giannantonio und folgte ihm auf dem Weg in die erste Kurve, doch wir waren beide ein bisschen zu schnell. Ich versuchte, ihn zum Bremsen zu zwingen, dabei blockierte aber mein eigenes Vorderrad, worauf ich von der Spur abkam und die Arbeit von vorne anfing."
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Er habe sich gut gefühlt, sein Rhythmus mit der mittleren Reifenmischung sei gut gewesen, doch den Widerstand der Vorderleute habe er trotzdem nicht brechen können, räumte Miller ein. "Es war kein schlechter Tag, doch ich bin überzeugt, dass wir noch mehr Potenzial haben. Wir werden sehen, was beim Hauptrennen am Sonntag herauskommt!"
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