Im Qualifying und Sprintrennen der MotoGP 2025 in Le Mans war Johann Zarco einmal mehr der beste Honda-Pilot. Warum sich der Lokalmatador darüber nur verhalten freuen kann.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Le Mans ist das Heimrennen von Johann Zarco. Drei seiner 21 MotoGP-Podestplätze fuhr der 34-Jährige hier ein und 2018 sogar eine Pole-Position. Die Unterstützung seiner Landsleute auf den Rängen ist gigantisch, entsprechend engagiert und motiviert präsentierte sich der Routinier.
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Zarco hat sich in den ersten fünf Events als bester Honda-Pilot etabliert, und für Le Mans gilt das auch. Als Elfter der Startaufstellung und als Sechster im Sprintrennen am Samstagnachmittag hielt der Franzose die Flagge des japanischen Motorradgiganten hoch. Die Werkspiloten Joan Mir und Luca Marini kreuzten auf den Plätzen 9 und 12 die Ziellinie. "Ich bin recht zufrieden mit Platz 6", beteuerte Zarco. "Mir war klar, dass das Rennen zu Beginn etwas schwierig sein würde, aber ich fühlte mich bereit und wollte attackieren. Am Vormittag hatte ich ein super Gefühl auf dem Motorrad, im Rennen fehlte mir aber etwas das Vertrauen. Das Gefühl zur Front war nicht ideal, immerhin war ich schnell genug, um eine gute Platzierung zu erreichen – ich profitierte aber auch von Stürzen."
Der LCR-Pilot spielt auf die Ausrutscher von Weltmeister Pecco Bagnai (Ducati), Brad Binder (KTM) und Pedro Acosta (KTM) an.
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"Mir fehlte das Vertrauen, um niedrige 1:31 min fahren zu können – das hätte meiner Meinung gereicht, um Maverick und Acosta folgen und insgesamt ein besseres Rennen haben zu können", erklärte Zarco weiter. "Am Sonntag werden wir daran arbeiten, das bessere Gefühl zurückzubekommen. Wahrscheinlich wird es etwas kühler und der weichere Hinterreifen könnte eine gute Wahl für mich sein."
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In der Gesamtwertung belegt Zarco mit 47 Punkten den siebten Rang. Auf seinen Landsmann Fabio Quartara (6./Yamaha) fehlen ihm neun Punkte, auf Ai Ogura (8./Aprilia) hat er zehn Punkte Vorsprung.
Ergebnisse MotoGP Le Mans, Sprint (10. Mai): 1. Marc Márquez (E), Ducati, 13 Runden in 19:49,022 min 2. Alex Márquez (E), Ducati, +0,530 sec 3. Fermin Aldeguer (E), Ducati, +2,164 4. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +2,840 5. Maverick Viñales (E), KTM, +5,285 6. Johann Zarco (F), Honda, +7,939 7. Fabio Di Giannantonio (I), Ducati, +8,367 8. Alex Rins (E), Yamaha, +8,930 9. Joan Mir (E), Honda, +9,858 10. Raúl Fernández (E), Aprilia, +11,599 11. Jack Miller (AUS), Yamaha, +12,238 12. Luca Marini (I), Honda, +12,458 13. Enea Bastianini (I), KTM, +12,540 14. Ai Ogura (J), Aprilia, +13,610 15. Franco Morbidelli (I), Ducati, +13,752 16. Takaaki Nakagami (J), Honda, +15,381 17. Marco Bezzecchi (I), Aprilia, +15,904 18. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +27,507 19. Pedro Acosta (E), KTM, +28,342 20. Miguel Oliveira (P), Yamaha, +44,807 – Brad Binder (ZA), KTM, 9 Runen zurück – Francesco Bagnaia (I), Ducati, 12 Runden zurück
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WM-Stand nach 11 von 44 Rennen: 1. M. Marquez, 151 Punkte. 2. A. Marquez 149. 3. Bagnaia 120. 4. Morbidelli 84. 5. Di Giannantonio 66. 6. Quartararo 56. 7. Zarco 47. 8. Ogura 37. 9. Bezzecchi 36. 10. Acosta 33. 11. Aldeguer 32. 12. Binder 32. 13. Marini 32. 14. Viñales 29. 15. Bastianini 28. 16. Miller 19. 17. Rins 19. 18. Mir 12. 19. R. Fernandez 6. 20. A. Fernandez 3. 21. Oliveira 2. 22. Savadori 1. 23. Chantra 0. 24. Nakagami 0. 25. A. Espargaro 0. 26. Martin 0. Konstrukteurs-WM: 1. Ducati, 197 Punkte. 2. Yamaha 68. 3. KTM 63. 4. Honda 60. 5. Aprilia 53.
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Team-WM: 1. Ducati Lenovo Team, 271 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 181. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 150. 4. Monster Energy Yamaha 75. 5. Red Bull KTM Factory Racing 65. 6. Red Bull KTM Tech3 Racing 57. 7. LCR Honda 47. 8. Honda HRC Castrol Team 44. 9. Trackhouse MotoGP Team 43. 10. Aprilia Racing 37. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 24.
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