Der zweifache Moto2-Weltmeister Johann Zarco spricht offen über die MotoGP-Desmosedici und seine persönliche Herangehensweise in der Pramac-Ducati-Truppe.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Pramac-Ducati-Ass Johann Zarco (30) wetzte am ersten MotoGP-Trainingstag in Doha auf Platz 4 und sollte somit am Samstag kaum Probleme mit der Qualifikation für Qualifying 2 haben. Der Franzose lobt die Ducati Desmosedici in den höchsten Tönen: "Das Bike hat das Potenzial, um Weltmeister zu werden. Wir arbeiten daran, dieses Bike noch besser fahrbar zu machen. Ich verwende viele Daten der anderen Ducati-Fahrer."
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Kurios: Die Ducati-Rookies Luca Marini (VR46) und Enea Bastianini (Esponsorama) haben ihrerseits erklärt, dass sie mit den Fahrdaten von Zarco wenig anfangen könnten, da dessen Fahrstil auf der Ducati äußerst speziell sei. Zarco enthüllt selbst: "Für mich sind ohnehin Pecco und Jack die Referenz. Ich sehe mich selbst irgendwo in der Mitte. Ich versuche immer noch meinen Weg zu finden. Es gibt enormes Potenzial, aber ich kann es noch immer nicht ganz nutzen. Sobald das der Fall ist, werde ich es noch mehr genießen." Mit Unterarmkrämpfen hat Zarco durch seinen weichen Fahrstil kaum Sorgen. Er kennt aber die Problematik. "Nach zwei Wochen Pause nach den Tests will man natürlich wieder schnell richtig Gas geben. Wenn man gut ist, dann will man noch besser sein, aber der Körper ist noch nicht bereit. Man ist nicht entspannt und der Arm wird dann stark beansprucht. Dadurch kommen auch die Krämpfe."
Der Franzose ergänzt: "Man merkt auch schnell, ob man an einer Stelle gut oder schlecht ist. Oft muss das Team den Fahrer auch bremsen, wenn der Fahrer zu viel will. Es bei der Erarbeitung des Setups Kurve für Kurve zu machen, ist sehr kompliziert, weil der Reifen irgendwann einfach verbraucht ist. Auch die Verhältnisse sind nicht immer gleich."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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