Kevin Schwantz hatte einen 10-Jahres-Vertrag als Promoter für den Texas-GP auf dem Circuit of the Americas. Es folgte ein langer Gerichtsstreit, der jetzt beigelegt wurde.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Kevin Schwantz, 500-ccm-Weltmeister 1993 auf Suzuki, hat seinen Auseinandersetzung mit den Verantwortlichen des "Circuit of the Americas" (COTA) aussergerichtlich beigelegt.
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Worum ging es? Schwantz hatte mit der Dorna über seine Firma "3FourTexasMGP" (die 34 war seine GP-Startnummer) einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Austragung des Texas-GP unterschrieben, doch sein Vertragspartner in Amerika (Full Throttle-Chef Tavo Hellmund) wurde aus dem COTA-Geschäft rausgedrängt, die neuen Betreiber fanden mit Schwantz als Promoter keine Einigung.
Kevin machte gegenüber der Dorna schliesslich andere Rennstrecken in Texas als Schauplatz namhaft, die jedoch alle untauglich waren.
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Schliesslich kam es zu einem neuen Vertrag zwischen Dorna und COTA direkt, Schwantz schaute durch die Finger. Dorna-Chef Ezpeleta bot ihm rund 450.000 US-Dollar als Wiedergutmachung an, Schwantz lehnte dieses Angebot ab. Offiziell hätte er diesen Betrag für eine neue Rolle als Botschafter des Texas-GP von 2013 bis 2017 erhalten sollen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit eineinhalb Jahren Verspätung ist Schwantz jetzt auf einen ähnlichen Deal eingegangen Er wird beim Rennen (11. bis 13. April) als COTA-Botschafter arbeiten und den Event promoten.
"Ich freue mich auf eine Aufgabe als Motorrad-Botschafter für COTA", erklärte Schwantz. "Der Motorrad-GP-Sport war immer mein Leben. Es ist eine aufregende Aufgabe, COTA bei der Promotion des Grand Prix helfen zu können." Im Vorjahr sah es noch anders aus: Da bekam Schwantz wegen des schwebenden Verfahrens keinen Zugang zum COTA-Gelände, weder für die Tests noch für die Rennen.
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Jetzt wird eitel Wonne vorgetäuscht. "Kevin ist ein grossartiger Champion. Die Partnerschaft mit ihm gibt uns die Gelegenheit, von seinem grossen Wissen zu profitieren", erklärte der COTA-Vorsitzende Bobby Epstein. Schwantz wird beim kommenden Grand Prix als Grand Marshal für das MotoGP-Rennen fungieren und die Fahrer-Paraden anführen, die nach dem Qualifying stattfinden. Dazu wird COTA dem Ex-Weltmeister helfen, Geld für die Simoncelli Foundation zu sammeln. Von heute bis zum 4. April wird 1 US-Dollar von jedem Ticketverkauf für die Simoncelli-Stiftung zur Seite gelegt. Schwantz' ehemaliges Suzuki-Team wird übrigens nach dem Texas-GP auf dem Circuit testen. Gut möglich, dass sich auch Kevin für ein paar Runden auf die XRH-1-Suzuki schwingen wird.
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