Marc Márquez musste sich in Silverstone mit dem zweiten Platz begnügen. Der Spanier tröstete sich mit seinen frischen WM-Punkten und äusserte sich auch zum unverschuldeten Crash von Andrea Dovizioso.
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Beim vorangegangenen Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg hatte sich WM-Leader Marc Márquez geschlagen geben müssen. Da war es noch Andrea Dovizioso, der den Sieg eroberte und ihn auf den zweiten Platz verwies. In Silverstone kam der Italiener aber nicht weit, bereits in der ersten Runde konnte er dem Motorrad des gestürzten Fabio Quartararo nicht ausweichen und legte selbst einen spektakulären Crash hin, bei dem seine Maschine sogar Feuer fing.
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Obwohl der WM-Zweite damit nicht mehr im Rennen war, ging auch der Silverstone-Sieg nicht an den Repsol-Honda-Star. Denn kurz vor dem Fallen der Zielflagge arbeitete sich Suzuki-Talent Alex Rins am siebenfachen Champion vorbei. Márquez musste sich mit dem zweiten Platz und den damit verbundenen 20 Punkten begnügen, was er auch tat. Denn nach dem Rennen erklärte der 26-Jährige aus Cervera: "Für mich war es ein grossartiges Rennen, auch mit Blick auf die 20 neuen WM-Punkte, die ich nun auf dem Konto habe. Ich war aber praktisch das ganze Rennen in Führung, doch am Ende hatte Rins die Nase vorn. Ich versuchte zur Rennmitte, meine Reifen zu schonen und ihn deshalb vorbei zu lassen, damit ich ihm folgen kann. Doch dann sah ich, dass Maverick Viñales schnell nach vorne kam und entschied mich, doch weiter zu pushen."
"Rins offenbarte bereits zwei Runden vor dem Ende, wo er mich angreifen will. Ich habe mich auf der Bremse verteidigt, was zunächst auch gelang, aber in der letzten Runde kam ich ins Rutschen. In dieser Situation hat man zwei Optionen: Entweder man geht vom Gas und versucht, das Rennen dennoch zu gewinnen, oder man produziert einen Crash. Ich ging etwas vom Gas und versuchte, mich noch zu verteidigen, doch das klappte leider nicht. Denn Rins hat auch eine sehr starke letzte Runde hingelegt", schilderte Márquez weiter.
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Und der WM-Leader tröstete sich: "Für mich ist es wichtig, dass wir auf einer Strecke, auf der wir im vergangenen Jahr noch viele Probleme hatten, wieder um den Sieg hatten kämpfen können. Die Strategie lautete, die Spitzengruppe klein zu halten, um auch die möglichen Verluste zu begrenzen. Das war mein Hauptziel und das habe ich auch erreicht. Am Ende waren es nur noch Rins und ich. Er hatte die frischeren Reifen und kam vorbei. Aber das Wichtigste ist, dass ich meinen WM-Vorsprung um 20 Punkte auf 78 Zähler ausbauen konnte."
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Der 76-fache GP-Sieger verpasste es auch nicht, sich nach dem Befinden seines Ducati-Rivalen zu erkundigen. "Es ist eine Schande, dass Dovi erneut unverschuldet ausgefallen ist", erklärte Márquez. "Ich habe gerne alle Gegner auf der Strecke, das gilt natürlich auch für Dovi. Ich hoffe, er ist okay, denn ich habe gehört, dass es ein harter Crash war", fügte er an.
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