Marc Márquez konnte am ersten Tag beim Sepang-Test immerhin 35 Runden drehen. Er will die Dosis weiter steigern. Aber die Schulter bereitet ihm Sorgen.
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Weltmeister Marc Márquez musste am ersten von drei Testtagen in Sepang erkennen, dass seine Fitness nach der Schulter-OP wie befürchtet zu wünschen übrig lässt. Er landete als zwölfter Position und verlor 0,7 Sekunden auf Fabio Quartararo, der zu seinen stärksten Widersachern 2020 gerechnet wird.
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"In diesem Jahr habe ich nach der Schulter-Operation mehr Schmerzen, aber auch mehr Kraft in der Schulter", stellte der Repsol-Honda-Star fest. "Aber das habe ich erwartet, denn es gibt einen Muskel, der noch nicht in bester Verfassung ist. Aber im ersten Run habe ich mich schlechter geführt als erwartet. Die Position auf dem Motorrad war nicht ideal, ich konnte zum Beispiel die Ellenbogen in den Kurven nicht nützen. Erst in den nächsten Runs hat das wieder begonnen, ich begann mit guter Energie. Aber als ich in den Box Halt gemacht habe, war ich von meiner Zeit nicht begeistert. Ich wollte so schnell wie möglich 1:59 min fahren. Aber ich habe mich dann zur Ruhe und Geduld gezwungen." "Ich habe heute mein erstes Ziel erreicht, denn ich wollte zumindest 30 bis 35 Runden abspulen", schilderte Márquez. "Morgen möchte ich 45 Runden drehen. Was dann am Sonntag noch klappt, werden wir sehen. Es ist gut, dass ich wieder MotoGP-Fahrer kann, denn das ist eine neue Übung für die Schulter, das trägt zur Genesung bei."
Der Honda-Star hat letztes Jahr zwölf Rennen gewonnen und sechs auf Platz 2 beendet, in Texas stürzte er. Diese Bilanz möchte er 2020 wiederholen. Aber wird der Spanier in Katar zu 100 Prozent fit sein am 8. März?
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Márquez: "Man kann nicht genau einschätzen, was mit dem Körper bis dahin passiert. Aber das generelle Gefühl ist momentan besser als vor einem Jahr. Doch es dauert, bis wieder alle Muskeln aktiviert werden können. Man darf nicht vergessen, vor gut zwei Wochen war noch nicht ans Motorradfahren zu denken. Trotzdem bin ich jetzt hier, aber wir müssen weiter geduldig bleiben. Es ist ein Nerv, der noch nicht richtig funktioniert, aber die Situation bessert sich ständig. Dann wird auch der Muskel besser arbeiten, gleichzeitig werde ich mich deshalb viel besser fühlen. Bizeps und Trizeps sind schon in guter Verfassung. Ich fühle mich auf dem Motorrad nicht so schlecht, wir können schon einiges ausprobieren mit Hinblick auf das erste Rennen."
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"Ich habe schon im Vorjahr Erfahrung mit einer lädierten Schulter gewonnen. Ich werde mich bemühen, das beim Fahren auszunützen. Aber die wichtigste Lehre von 2019 ist: 'Ich muss Geduld haben.' Ich werde hier nicht viel auf die Rundenzeiten achten. Und es ist klar: Wenn heute ein Grand Prix wäre, könnte ich die Renndistanz nicht überstehen. Aber mein Ziel ist es, mich hier von Tag zu Tag besser zu fühlen. Ich muss mit meinem Motorrad arbeiten und mich gleichzeitig um meinen Körper kümmern. Ich war auch 2019 hier bei diesem Test weit im Hintertreffen. Aber wichtig ist, dass wir eine gute Basis finden und uns gut auf den Katar-GP vorbereiten. Wir haben noch einen Monat Zeit, und wir haben von 22 bis 24. Februar noch einen Test in Doha. Ich muss also ruhig bleiben."
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