Miguel Oliveira (8.): «Dürfen uns nicht beschweren»
Red Bull-KTM-Werkspilot Miguel Oliveira rechnet sich für den Thailand-GP einiges aus, er will aufs Podest. Und zum Kalender sagt er: «Das neue Format wird spannend, die zwei neuen Strecken auch.»
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Miguel Oliveira, beim Japan-GP im Finish von Marc Márquez noch auf Platz 5 verdrängt, zeigte sich schon vor dem ersten Trainingstag auf dem Chang International Circuit in Buriram (Thailand) zuversichtlich. Tatsächlich gelang dem Portugiesen mit der achtbesten Zeit und 0,327 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Johann Zarco (Prima Pramac Ducati) ein sehr respektables Ergebnis. "Ich will den fünften Platz von Japan verbessern", hat sich der vierfache MotoGP-Sieger für Buriram vorgenommen, der 2023 neben Raúl Fernández im RNF-Aprilia-Kundenteam von Razlan Razali fahren wird.
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Oliveira ist jetzt vorläufig bereits für das Q2 qualifiziert, und ganz sicher ist dieser Aufstieg, falls es morgen nass sein sollte. "Das war ein guter Tag, ich habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt", stellte der Red Bull-KTM-Werksfahrer fest. "Aber es fehlt noch etwas Konstanz in der Rennpace. Da können wir noch einige Dinge verbessern, darüber werden wir am späten Nachmittag im Team noch reden. Wir brauchen eine klare Strategie für den Samstag. Doch wir haben uns rasch an die Verhältnisse hier gewöhnt. Der Griplevel war in beiden Sessions nicht großartig. Doch der Wund machte es im FP2 etwas schwerer, die Rundenzeiten zu verbessern. Es ist mir trotzdem gelungen."
Was meint Oliveira zum umfangreichen GP-Kalender 2023? "Was soll ich dazu sagen? Ich bin froh, dass ich bereits verheiratet bin. Ich muss schauen, dass mein Privatleben nicht zu stark leidet", lachte er. "Es ist aber ziemlich spannend, denn wir lernen mit dem Sokol Circuit und dem Buddh Circuit zwei neue Strecken kennen. Und das neue Format mit dem Sprint Race am Samstag um 15 Uhr, das wird auch für Abwechslung sorgen. Es wir teilweise stressig, aber man muss halt selber schauen, dass man den Schwung in der ganzen Saison beibehalten kann. Wenn du dich verletzt, kannst du die Saison stark beeinträchtigen. Wir bekommen mehr Rennen, das ist kein Nachteil. Wir dürfen uns also nicht beschweren."
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MotoGP, Buriram, kombinierte Zeiten nach FP2 (30.9.):
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