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Weltmeister Lando Norris (McLaren): Was ihn an der neuen Formel 1 nervt
Der englische Formel-1-Champion Lando Norris liegt nach drei GP-Wochenenden 2026 nur auf dem fünften WM-Zwischenrang. Bei Testfahrten auf dem Nürburgring spricht er über seine Chancen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Das Ziel des 26-jährigen Briten Lando Norris für die Formel-1-Saison 2026: seinen Titel erfolgreich verteidigen. Die Aussichten dafür: trübe. Denn nach drei GP-Wochenenden hat er erst 25 Punkte sammeln können, WM-Leader Kimi Antonelli kommt auf 72. Im Rahmen der Pirelli-Tests auf dem Nürburgring hat McLaren selber den Champion zu einer Standortbestimmung gebeten.
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Lando Norris über seine kraftvollsten Eindrücke bislang «Es ist nicht der Saisonstart, den wir uns erhofft hatten. Natürlich sind die Erwartungen hoch, wenn wir als Team und Fahrer als Weltmeister ins Jahr starten. Wir wollen Pole-Positions holen, Rennen gewinnen und in beiden Meisterschaften führen – aber genau da stehen wir momentan nicht. Wir sind nicht in einer katastrophalen Lage, aber wir müssen definitiv daran arbeiten, wieder um Siege mitkämpfen zu können.» «Wir hatten einige Probleme, die unsere Entwicklung des Autos behindert haben. Wir haben sehr früh erkannt, dass die Zeit im Auto und die Runden auf der Strecke extrem wichtig sind, um zu lernen, wie man das Maximum aus dem Wagen herausholen kann – insbesondere aus dem Antriebsstrang. Details machen hier enorme Unterschiede. Kombiniert mit der Tatsache, dass wir den Grossen Preis in China gar nicht erst starten konnten und in Japan nicht genug Streckenzeit im Training hatten, wird schnell klar, wo unsere Schwachstellen liegen.» «Wir nutzen die Pause zwischen Japan und Miami, um unser Verständnis so gut wie möglich zu erweitern. Wir investieren viel Zeit in den Simulator und sind auch wieder hinterm Steuer für diesen Reifentest hier auf dem Nürburgring. Auch wenn dieser Test auf Reifen für das nächste Jahr abzielt – Zeit hinterm Steuer kann nie schaden.»
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Lando Norris über die Rennwagen-Generation 2026 «Diese Autos sind definitiv ganz anders als die vom letzten Jahr, und die Unterschiede sind ziemlich komplex. Einige davon gefallen mir, andere habe ich bisher etwas schwieriger gefunden.»
«Letztes Jahr hatten wir jede Menge Abtrieb, Autos, die sich wirklich wie auf Schienen anfühlten, wenn wir sie perfekt eingestellt hatten, und eine Geschwindigkeit, die sich endlos anfühlte. Aber wenn du die Haftung verloren hast, war es das – bestenfalls hast du nur Zeit verloren oder bist Richtung Kiesbett unterwegs. Das konnte ziemlich frustrierend sein, weil es sich nicht so anfühlte, als könntest du selbst als Fahrer so viel ausmachen. Du brauchtest das Auto unter dir und musstest sicherstellen, dass du innerhalb der Grenzen des Autos bliebst.»
«In diesem Jahr haben die Autos deutlich weniger Abtrieb und sind viel mehr am Limit. Man kann einen Rutscher einfacher einfangen, und der etwas geringere Grip macht das Auto sehr aufregend zu fahren. Als Fahrzeug macht es mir Spaß, sie zu fahren, sie erinnern mich an einige Wagen, die ich in den Nachwuchsserien gefahren bin, und das meine ich als Kompliment – man hat wirklich das Gefühl, einen Unterschied machen zu können.» «Ich habe schon gesagt, dass es nicht das Auto ist, mit dem ich kämpfe, sondern der Teil hinter uns, der mir nicht so viel Freude bereitet – die Antriebseinheit und die Regeln dazu. Ein Beispiel: In Japan gab es eine Situation, in der die Batteriebereitstellung aktiviert wurde, obwohl ich es eigentlich nicht wollte, und ich musste deshalb Lewis überholen.»
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«Das bedeutete, dass ich auf der nächsten Geraden eine leichte Beute war, wo ich eigentlich die Batterie hätte nutzen wollen. Für mich nimmt das dem Fahrer zu viel Kontrolle weg.» «Die Fans wollen sehen, wie wir auf der Strecke gegeneinander und an den Grenzen der Haftung kämpfen. Wir sollten künstliche Elemente im Rennsport vermeiden, wo immer möglich, aber wir sind nicht mehr weit davon entfernt, genau das zu erreichen und eine wirklich spannende Ära des Rennsports zu erleben.» Lando Norris über das Anpassen des Fahrstils «Wie ich bereits sagte, die Grenzgänger-Natur der Autos – die schmaleren Reifen, das geringere Gewicht und der kürzere Radstand – macht diese Wagen im Vergleich zum letzten Jahr komplett anders zu fahren und wirklich aufregend. Man braucht definitiv einen anderen Ansatz, was den Fahrstil angeht. Man kann diese Autos richtig fliegen lassen, an die Grenze gehen und sie trotzdem wieder einfangen, während es letztes Jahr sehr schwierig war, das Auto zurückzubekommen, wenn man die Griffigkeitsgrenze überschritten hatte.» «Das steht jedoch im Widerspruch zu dem, was wir am Antriebsstrang erreichen müssen. Denn wenn man in einer Kurve voll angreift, kommt man vielleicht schneller durch diesen Sektor, aber wenn man dann die nächste Gerade erreicht, verliert man Zeit, weil die Batterie leer ist – sie wurde ja in den Kurven voll eingesetzt. Und das ist bedauerlich.»
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«Die Qualifikation ist ganz anders als in früheren Jahren. Früher konnte der Fahrer, der den meisten Grip aus dem Auto holte, am frühesten aufs Gas ging und am schnellsten aus der Kurve beschleunigte, meist mehr Rundenzeit herauskitzeln und wurde dafür belohnt. Jetzt muss man viel vorsichtiger sein, wann man die Batterie einsetzt, und nicht zu viel in der Kurve verbrauchen, weil das später in der Runde Nachteile bringen könnte.» Lando Norris über die Aussichten 2026 «Es gibt genug Beispiele, in denen wir zu Beginn des Jahres nicht ganz dort waren, wo wir sein wollten, aber am Ende in einer viel stärkeren Position standen – 2023, 2024 und so weiter – und wir sind jetzt ein stärkeres Team als damals. Wir waren schon da, haben es geschafft, haben daraus gelernt, und ich vertraue darauf, dass dieses Team weiss, wie man es wiederholt. Es liegt noch viel harte Arbeit vor uns, aber wir sind bereit dafür.» Lando Norris über die Zeit vor dem Miami-GP «Wir würden alle liebend gern in dieser Pause wieder Rennen fahren, aber sie bietet uns auch einige Gelegenheiten, uns auf den Rest der Saison vorzubereiten. Ich habe zunächst etwas Zeit genommen, um mich kurz von der Formel 1 zu lösen – einen kleinen Urlaub mit Freunden in Spanien und Portugal. Wir haben etwas Golf gespielt und in Lissabon Champions League geschaut, bevor ich mich wieder vor den Bildschirm geklebt habe, um die Masters zu verfolgen.» «Jetzt geht es direkt wieder an die Arbeit. Mit Tests auf dem Nürburgring und viel Zeit im Simulator, die ansteht. Da sowohl Miami als auch Kanada Sprintrennen sind, müssen wir bestens vorbereitet sein, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen.»
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